Verkehr

Selbstfahrender Bus in Tegel: So läuft der Testbetrieb

Der Elektrobus verbindet seit Mitte August die Endhaltestelle der U-Bahn-Linie 6 mit der Uferpromenade des Tegeler Sees.

Der erste hochautomatisierte Kleinbus im öffentlichen Straßenverkehr Berlins.

Der erste hochautomatisierte Kleinbus im öffentlichen Straßenverkehr Berlins.

Foto: dpa

Berlin. Knapp einen Monat nach dem Start hat der neue selbstfahrende Bus in Berlin-Tegel rund 3000 Fahrgäste befördert. Die Verantwortlichen seien bislang zufrieden mit dem Testbetrieb, sagte ein Sprecher der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Der Elektrobus mit sechs Plätzen verbindet seit Mitte August die Endhaltestelle der U-Bahn-Linie 6 mit der Uferpromenade des Tegeler Sees. Fahrgäste der Linie "See-Meile" brauchen keinen Fahrschein.

Der Test ist in Tegel noch nicht beendet

Es ist nicht der erste selbstfahrende Bus in Berlin, aber der erste, der auf einer normalen Stadtstraße fährt. Er locke deshalb auch mehr Fahrgäste als etwa die Fahrzeuge auf Klinikgeländen der Charité, hieß es bei der BVG. Der Test in Tegel laufe planmäßig noch vier Monate weiter. Damit Fahrgäste im Rollstuhl mitgenommen werden dürfen, werde in Kürze noch ein zusätzlicher Sicherheitsgurt eingebaut.