Reinickendorf
Raub in Reinickendorf

Zander-Imbiss zum zweiten Mal überfallen

Der Täter hielt dem Mitarbeiter des Imbisses „Zum Würfel II“ ein Messer an den Hals. Polizei und Gastro-Kollegen suchen nach dem Täter.

Die Bilder sind von der Überwachungskamera und zeigen den Täter, der den Currywurst-Imbiss von Frank Zander überfallen hat.

Die Bilder sind von der Überwachungskamera und zeigen den Täter, der den Currywurst-Imbiss von Frank Zander überfallen hat.

Foto: Privat

Berlin.  Ein 54 Jahre alter Angestellter des Currywurst-Imbisses „Zum Würfel II“ am Kurt-Schumacher-Damm in Reinickendorf ist in der Nacht zu Freitag gegen 1.30 Uhr überfallen worden - auf brutale Weise, wie Bilder der Überwachungskamera zeigen.

Wie jetzt bekannt wurde, forderte der maskierte Täter Geld und hielt dem Mitarbeiter dabei ein Messer an den Hals. Nachdem der 54-Jährige der Aufforderung nachkam, flüchtete der Täter in unbekannte Richtung.

Der Imbiss-Mitarbeiter stoppte anschließend ein Auto und bat um Hilfe. Die Polizei wurde verständigt und ermittelt wegen schwerer räuberischer Erpressung, wie eine Polizei-Sprecherin mitteilte.

Und es ist nicht der erste Überfall auf den Imbiss „Zum Würfel II“: Erst im Januar wurde ein 30 Jahre alter Angestellter überfallen, ins Gesicht geschlagen und verletzt.

UPDATE: Anders als zuvor berichtet, gehört der Imbiss Frank Zander nicht. Der Berliner Kultsänger war erst kürzlich vor Ort und feierte dort die Veröffentlichung seiner neuen Single mit seinen Fans.

Gastro-Kollegen von Frank Zander setzen eine Belohnung von 1000 Euro aus

Jetzt suchen Kollegen von Franki Zander nach dem Täter. Norbert Raeder (CDU) ist Inhaber der Gaststätte „Kastanienwäldchen“ und kündigte auf seiner Facebook-Seite an: „Wir werden auf jeden Fall in und mit unserem gesamten Freundschaftskreis alles versuchen um diesen brutalen Verbrecher zu finden und um ihn für seine weitreichende Tat oder Taten zur Rechenschaft zu ziehen.“

Dafür hat er 1000 Euro zur Belohnung ausgesetzt. Er hofft auf die Mithilfe der Reinickendorfer. Auf seiner Facebook-Seite ist der Aufruf bereits knapp 800 Mal geteilt worden.