Reinickendorf
Spendenaufruf

Mit Pfandbons Hilfsorganisationen unterstützen

Wer seinen Pfandbon bei Rewe in der Ernststraße in eine Spendenbox wirft, unterstützt Projekte von DLRG, THW, Johanniter und Malteser.

Mit Pfandbons können Kunden des Rewe-Marktes an der Ernststraße in diesem Jahr Gutes tun: Wer diesen in eine Spendenbox wirft, unterstützt Projekte von DLRG, THW, Johanniter und Malteser.

Mit Pfandbons können Kunden des Rewe-Marktes an der Ernststraße in diesem Jahr Gutes tun: Wer diesen in eine Spendenbox wirft, unterstützt Projekte von DLRG, THW, Johanniter und Malteser.

Foto: Privat/Paul Jaczek

Berlin-Reinickendorf. Mit ihren Pfandbons können Kunden des Rewe-Marktes an der Ernststraße bis Ende des Jahres Gutes tun: Wer diesen in eine vor Ort aufgestellte Spendenbox wirft, unterstützt Projekte der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der Johanniter, des Technischen Hilfswerks (THW) und der Malteser in Reinickendorf. "Helfern helfen" ist das Motto einer gemeinsamen Spendenaktion des I love Tegel-Vorsitzenden Felix Schönebeck und des neuen Rewe-Marktes in Tegel.

DLRG sammelt für neues Rettungsboot

In jedem Quartal gehen die gesammelten Pfandbons an eine andere Hilfsorganisation. Den Anfang macht die DLRG Reinickendorf. Noch bis zum 31. März wird für ein neues Rettungsboot gesammelt, das um die 70.000 Euro kosten wird, inklusive Abdeckplane und Anhänger. Da sich die DLRG überwiegend aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert, ist diese Unterstützung wichtig. Den Einsatzkräften in Reinickendorf stehen nur zwei Boote für Einsätze zur Verfügung – das eine 20 Jahre alt, das andere zwölf. Das ältere Modell ist war noch in gutem Zustand, entspricht aber nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Wie Bezirksleiter Thiemo Klawa erklärt, wird die Schale zwar eine Standardform haben, der Innenausbau aber werde individuell angefertigt. Das sei nötig, da Bootsführer, Funker, Rettungsschwimmer und Sanitäter derzeit kaum Platz hätten und sich bei Einsätzen arrangieren müssten. Wesentlich wichtiger sei aber das Material. Besteht das jetzige Boot aus einem aus Glasfaser verstärktem Kunststoff, wäre das neue aus Aluminium. „Wenn wir nachts rausfahren und einen im Wasser treibenden Ast übersehen, dann beschädigen wir das Boot“, sagt Klawa. Im schlimmsten Fall wäre ein Loch in der Bootswand. Damit die Rettungskräfte die gekenterten Personen aus dem Wasser nicht mehr über die Wand ziehen müssen, hätte das neue Einsatzboot vorne zudem eine Hydraulikklappe, die direkt auf dem Wasser aufsetzt.

Informationen über Projekte gibt es vor Ort

Ab dem 1. April wird dann für die Johanniter gesammelt, gefolgt vom THW und den Maltesern. Informationen über die Projekte und die Adressen, an die auch unabhängig der Pfandbon-Aktion gespendet werden kann, hängen im Rewe-Markt an der Ernststraße aus.

"Ich freue mich, dass wir den fleißigen Menschen, die im Notfall für uns da sind, mit einer kleinen Spendenaktion etwas zurückgeben können. Die ehrenamtlichen Männer und Frauen in den Hilfsorganisationen leisten einen wichtigen Beitrag für die Menschen in Reinickendorf. Ihnen unter die Arme zu greifen ist Ehrensache und Herzensangelegenheit zugleich", freut sich Felix Schönebeck, der die Aktion mit Marktleiter Viet Nguyen Duc initiiert hat.

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