Reinickendorf
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Trampolin-Park "Jump House" hilft Berlinern auf die Sprünge

Am Freitag eröffnet in Reinickendorf Berlins größter Trampolin-Park. Auf 4000 Quadratmetern kann gehüpft werden bis die Socken qualmen.

Jump House Reinickendorf: Hier können Besucher große Sprünge machen

Jump House Reinickendorf: Hier können Besucher große Sprünge machen

Foto: Jump House/Tom Menz / BM

Wer große Sprünge machen will, ist in Reinickendorf genau richtig. In der Königshorster Straße befindet sich mit „Jump Berlin“ der bisher einzige Trampolin-Park in der Hauptstadt. Am 13. März bekommt er Konkurrenz. Die beiden Hamburger Unternehmer Christoph Ahmadi und Till Walz eröffnen in der Nachbarschaft in der Miraustraße ihr „Jump House Berlin“.

Die beiden 42-Jährigen haben im Dezember 2014 ihren ersten Park in ihrer Heimatstadt an den Start gebracht. Jetzt setzen die beiden voll auf Expansion. Neben Berlin sind auch Sprungparks in anderen Bundesländern geplant. Das Konzept haben Ahmadi und Walz aus den USA mitgebracht, wo es bereits 250 solcher Anlagen gibt.

Das „Jump House“ verspricht Sprung-Spaß auf insgesamt 121 Trampolinen in sieben verschiedenen Bereichen. Herzstück ist das Hauptfeld „FreeJump“ mit mehr als 70 Trampolinen. Beim Springen können auch die Wände einbezogen werden. 21 Wandtrampoline stehen dafür zur Verfügung. Daneben gibt es auch Spielfelder für Völker-, Basket- oder Dodgeball. Wer gar nicht genug bekommt, kann sogar seinen Geburtstag in der Halle feiern. 15 Partytische sind für Feierlichkeiten aufgebaut. Daneben soll es gastronomische Angebote, etwa Pizza und Burger, geben.

Auf den Trampolinen können Besucher die angefutterten Pfunde gleich wieder abtrainieren. Bis zu 1000 Kalorien pro Stunde soll man durch Hüpfen verbrennen, versprechen die Betreiber. Das Springen beanspruche den gesamten Körper, setze 600 Muskeln in Bewegung. Klingt gut, ist aber nicht ganz billig. Zwölf Euro für 60 Minuten kostet der Eintritt. Dazu werden noch einmalig 2,50 Euro für obligatorische Spezialsocken fällig. Länger als eine Stunde sollte man aber ohnehin nicht hüpfen, so Ahmadi und Walz. Danach sei der Körper so erschöpft, dass er sich erst einmal ein paar Tage regenerieren müsse.

Jump House Berlin-Reinickendorf, Miraustraße 38 (Holzhauser Markt), 13509 Berlin

Öffnungszeiten: Di - Do., 15-21 Uhr, Freitag, 13-21 Uhr, Sonnabend, 10-22 Uhr, Sonntag, 10-20 Uhr.

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