Streckensperrung

Prenzlauer Berg: Laster verirrt sich ins Gleisbett der M10

BVG-Tram-Verkehr unterbrochen: Ein Lieferwagen hatte sich am Montagnachmittag im Gleisbett der Straßenbahnlinie M10 in Prenzlauer Berg festgefahren. Ein Fall für die Feuerwehr.

BVG-Tram-Verkehr unterbrochen: Ein Lieferwagen hatte sich am Montagnachmittag im Gleisbett der Straßenbahnlinie M10 in Prenzlauer Berg festgefahren. Ein Fall für die Feuerwehr.

Foto: Thomas Schubert / Berliner Morgenpost

Ein Bergungseinsatz der Feuerwehr sorgt für Chaos auf der Straßenbahnstrecke der BVG-Linie M10. Ein Transporter hatte sich verfahren.

Berlin.  Wie der Kleintransporter ins Gleisbett ins Geriet, ist unklar. Eindeutig waren die Auswirkungen für den Tram-Verkehr auf der BVG-Linie M10 in Prenzlauer Berg: Für knapp eine Stunde ging am Montagnachmittag auf der Trasse zwischen Hauptbahnhof und Warschauer Straße gar nichts mehr. Aus eigener Kraft konnte sich der festgefahrene Lkw nicht mehr befreien – er steckte mit allen vier Rädern im Schotter.

Erst der Berliner Feuerwehr gelang es, den Pritschenwagen mit einer Seilwinde aus seiner misslichen Lage zu befreien. An der Danziger Straße verfolgten zahlreiche Passanten den Bergungseinsatz – darunter zum großen Teil auch Fahrgäste der Tram, die an der Kreuzung Greifswalder Straße unfreiwillig gestrandet waren. Auch als der Einsatz gegen 16 Uhr beendet war, dauerte es Stunden, bis die Straßenbahnen wieder im Takt fuhren. Einige Züge mussten dazu ihre Fahrt abbrechen und wurden auf dem Kehrgleis in der Kniprodestraße gewendet.

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In Berlin kommt es immer wieder dazu, dass Auto- und Lkw-Fahrer irrtümlich von der Straße abkommen und in den Betten von Straßenbahnstrecken stecken bleiben. Dabei spielt teilweise fehlende Ortskenntnis eine Rolle, teils auch Fahren unter Einfluss von Alkohol. Für die Feuerwehr sind solche Einsätze inzwischen Routine, wie ein Sprecher auf Anfrage der Morgenpost erklärte: „Wenn wir vor Ort sind, geht das Herausziehen mit der Seilwinde meistens ganz schnell.“

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