Schönhauser Allee Arcaden

Nachhaltigkeit zum Mitmachen im Pankower Shopping-Paradies

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Alexander Rothe
Nachhaltigkeitswochen in den Schönhauser Allee Arcaden. Neben Vorträgen und einer Ausstellung gibt es in der Pankower Mall auch Workshops über die Mongolei.

Nachhaltigkeitswochen in den Schönhauser Allee Arcaden. Neben Vorträgen und einer Ausstellung gibt es in der Pankower Mall auch Workshops über die Mongolei.

Foto: Steffen Pletl Steffen Pletl / Steffen Pletl

In den Nachhaltigkeitswochen geben die Schönhauser Allee Arcaden Tipps für ein umweltfreundliches Leben. Vorbild ist die Mongolei.

Berlin. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause veranstalten die Schönhauser Allee Arcaden erneut ihre Nachhaltigkeitswochen. Bis zum 15. Juni stellt das Einkaufszentrum seine Umwelt-Konzepte und -Strategien vor und organisiert ökologische Workshops und Vorträge für ihre Besucherschaft.

„Es ist immer wieder schön zu sehen, wie sehr sich unser Kiez engagiert, wenn es darum geht, die Umwelt und das Klima zu schützen“, sagt Anja Schieban, die Centermanagerin der Schönhauser Allee Arcaden. „Mit unserer Aktion wollen wir unsere Besucherinnen und Besucher weiter inspirieren und auch ein wenig zeigen, was die Schönhauser Allee Arcaden selbst dazu beitragen.“

„Bewusster Shopping Guide“ für umweltfreundliches Einkaufen

Im Untergeschoss des Shopping-Centers stellen verschiedene Geschäftsbetreiber in den Schönhauser Allee Arcaden in einer kleinen Ausstellung nachhaltige Produkte und Ideen vor, mit denen der Alltag umweltfreundlicher gestaltet werden könne. Darunter Taschen aus Plastikflaschen, Rucksäcke aus alter Lkw-Plane und Handyhüllen aus pflanzlichen Stoffen.

Zudem wird Einkaufenden ein „bewusster Shopping Guide“ an die Hand gegeben. Shops, die in der Produktion, der Lieferkette oder dem Material auf Nachhaltigkeit achten, haben einen Sticker an den Schaufenstern, auf dem ein Zebra abgebildet ist. „Der Sticker ist zwar keine Zertifizierung, jedoch ein kleiner Hinweis für ein bewussteres Shoppen“, heißt es auf der Webseite der Schönhauser Allee Arcaden.

Leben wie in der Mongolei

Darüber hinaus werden in der Nachhaltigkeitswoche Workshops zum Mitmachen angeboten: Am 4. Juni sind Kinder eingeladen, mehr über Re- und Upcycling zu erfahren und Neues aus alten Tetrapacks herzustellen. Bereits am vergangenen Wochenende wurden Besucherinnen und Besucher in der eigenen Herstellung von Bienenwachstüchern angeleitet. Diese sollen umweltschädliche Folien-Verpackungen ersetzen und lange nutzbar sein. Am 8. und 9. Juni wird in Vorträgen die naturnahe und gastfreundliche Kultur der Mongolei beleuchtet, deren nachhaltige Lebensweise beispielsweise im Nomadentum ausgedrückt werde. Dabei lernen die Besucherinnen und Besucher nicht nur die Lebensweise der Mongolen kennen, sondern auch nachhaltige Produkte aus Schafwolle und Kaschmir.

Bienenstöcke und Schafe auf dem Dach

Schafe spielen auch an anderer Stelle eine Rolle: Im Zeichen des Umweltschutzes halten die Schönhauser Allee Arcaden seit 2015 regelmäßig Shropshire-Schafe auf dem begrünten Dach. Die Tiere fressen lediglich Unkraut, während sie Zierpflanzen unberührt lassen. Die Betreiber preisen sie daher als „Nummer Eins unter den Öko-Rasenmähern“ an, wie auf der Webseite beschrieben. Außerdem wird das Parkdeck dafür genutzt, Honig zu produzieren: In luftigen Höhen werden rund 200.000 Bienen gehalten.

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