Freizeit in Berlin

Ende der Corona-Pause: Planetarien öffnen ab August

Berliner Stiftung lässt als erstes Warten in Pankow und Treptow öffnen. Doch Sterne durch das Teleskop betrachten bleibt Tabu.

Betreten nur mit Maske: Das Zeiss-Großplanetarium in Prenzlauer Berg begrüßt zum ersten Mal seit der Corona-Schließung wieder Gäste.

Betreten nur mit Maske: Das Zeiss-Großplanetarium in Prenzlauer Berg begrüßt zum ersten Mal seit der Corona-Schließung wieder Gäste.

Foto: Thomas Schubert

Berlin. Rund ein Monat nach den Berliner Kinos beenden auch die Planetarien ihre Corona-Pause. Nun heißt das Motto: „Mit Abstand die Sterne entdecken“. Den Anfang machen am Wochenende des 1. Und 2. August zwei Häuser in Pankow und Treptow, wie die Stiftung Planetarium Berlin am Mittwoch bekannt gab: das Zeiss-Großplanetarium in Prenzlauer Berg und die Archenhold-Sternwarte am Treptower Park. Am 12. August soll dann der Spielbetrieb auch im Planetarium am Insulaner und der Wilhelm-Foerster-Sternwarte in Schöneberg starten.

„Um sowohl Besucher*innen als auch Mitarbeiter*innen bestmöglich zu schützen, haben wir umfangreiche Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt“, erklärt Tim Florian Horn, Stiftungsvorstand und Direktor des Zeiss-Großplanetariums zum Neustart. Vor allem den jüngsten Gästen wolle man „in dieser schwierigen Zeit wieder die Entdeckung des Kosmos in unseren Häusern ermöglichen“. Es kommen allerdings nur Programmpunkte in Frage, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus nicht zu erwarten ist. Eine direkte Beobachtung von Himmelskörpern durch das Teleskop sei aus Hygienegründen zunächst nicht gestattet, heißt es von der Stiftung.

Maskenpflicht im Planetarium gilt nur jenseits des Sessels

Ansonsten gelten bei den Filmvorführungen Regeln, wie sie viele Berliner inzwischen aus Kinos gewohnt sind. Im Inneren der Planetarien besteht die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Am Sitzplatz angelangt, darf man die Maske während der Veranstaltung dann aber abstreifen. Mit einem Wegeleitsystemen, gekennzeichneten Wartezonen und gesperrten Sitzreihen und -plätzen in den Sälen soll sich der vorgegebene Mindestabstand von 1,5 Metern problemlos einhalten lassen. Ähnlich wie in Schwimmbädern entfällt der Verkauf von Tickets am Schalter. Für alle Veranstaltungen müssen Besucher Eintrittskarten vorher online über den Webshop buchen.

Am Sonnabend, 1. August, steht im Zeiss-Planetarium zum Beispiel ab 14 Uhr die Vorführung „Mit Raketen zu Planeten“ auf dem Programm. Bei der Reise durch das Sonnensystem bleibt die Pandemie auf der Erde dann für 60 Minuten weit hinter den Besuchern zurück.