Aufwertung

Platzsanierung in Prenzlauer Berg: Pankow fällt 30 Bäume

Der Einsteinpark erhält eine moderne Gestaltung mit Beleuchtung und barrierefreiem Wegenetz. Dafür muss der Bezirk ein Opfer bringen.

Erst wird gesägt, ab Sommer 2020 gebaut. Der Storkower Platz und der Einsteinpark erhalten ein neues Gesicht.

Erst wird gesägt, ab Sommer 2020 gebaut. Der Storkower Platz und der Einsteinpark erhalten ein neues Gesicht.

Foto: Deutzmann / imago/Deutzmann

Am Ende der Maßnahme sollen neuen Bäume sprießen. Aber für die Sanierung des Einsteinparks und des Storkower Platzes in Prenzlauer Berg ist die Fällung von 30 vorhandenen Bäumen unumgänglich, wie das Bezirksamt Pankow mitteilt.

Ab dem 13. Januar starten hier Fäll- und Rodungsarbeiten, die sich bis in den Februar hinziehen werden. Auch im kommenden Herbst, nach dem Ende der Vegetationszeit, kann es zu weiteren Einschnitten in den Baumbestand kommen. Betroffen seien vor allem Pappeln, Ahorne, Fichten und der Götterbaum, heißt es. „Soweit wie möglich“ will der Bezirk die 30 Gehölze durch Neupflanzungen ersetzt.

Team der ökologischen Baubegleitung beantwortet Anwohnern Fragen zur Baumfällung

Wer Fragen zur Fällung der jeweiligen Bäume hat, kann sich an ein Team richten, das vor Ort Rede und Antwort steht. „Die Maßnahmen werden dabei durchgängig durch eine ökologische Baubegleitung betreut“, verspricht das Bezirksamt in seiner Ankündigung.

Die eigentlichen Bauarbeiten am Storkower Platz starten dann im Sommer 2020. Als Bestandteile der Neugestaltung nennt das Straßen- und Grünflächenamt die „Qualifizierung und Quantifizierung des Spielangebotes für Kinder“, die Einrichtung einer Fitnessinsel für Senioren, die Schaffung zusätzlicher Sitz- und Fahrradabstellmöglichkeiten und die barrierefreie Gestaltung der Wege- und Platzflächen. Sie sind künftig mit einer Beleuchtung ausgestattet, was auch die Schulwegsicherheit verbessern soll.

Mit der aktuellen Maßnahme setzt das Bezirksamt Pankow die Serie der Neugestaltung von Grünanlagen fort, die bislang zum Beispiel den Fröbelplatz oder das Plateau am Wasserturm in Prenzlauer Berg umfasste.