Prenzlauer Berg

Polizei findet wieder Rasierklingen auf Spielplatz

Auf dem Spielplatz auf dem Arnswalder Platz legten Unbekannte erneut Rasierklingen aus. Es ist der dritte Alarm in zwei Wochen.

Immer wieder werden Spielplätze wegen gefährlichen Gegenständen gesperrt (Archivbild).

Immer wieder werden Spielplätze wegen gefährlichen Gegenständen gesperrt (Archivbild).

Foto: Sergej Glanze

Berlin. Auf dem Spielplatz am Arnswalder Platz in Prenzlauer Berg sind zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen Rasierklingen entdeckt worden. Die Beamten bestätigten am Dienstag den Fund von Mitarbeitern des Bezirksamts Pankow.

Gegen 11.20 Uhr seien den Arbeitern beim Säubern des Kinderspielplatzes die Klingen aufgefallen, teilte die Polizei mit. Die weitere Suche auf dem Spielplatz durch Einsatzkräfte des Polizeiabschnittes 16 brachte keine weiteren Klingen zu Tage.

Nach bisherigem Erkenntnisstand verletzte sich niemand an den beiden Klingen. Ob es einen Zusammenhang zu einem Fund auf dem Spielplatz vor zehn Tagen gibt, ist nun auch Bestandteil der Ermittlungen durch das zuständige Fachkommissariat der Polizeidirektion 1.

Verwirrung um vermeintlich gefälschte Warnschilder auf einem weiteren Spielplatz

Schon Ende November war der Spielplatz nach der Entdeckung von Rasierklingen kurzzeitig gesperrt worden. Wie immer in solchen Fällen, nahm die Polizei Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt auf.

Nach einem dritten vermeintlichen Fund von Rasierklingen auf dem Spielplatz an der Ecke Esmarch- und Pateurstraße im Bötzowkiez am ersten Adventswochenende gab es mehrere Tage lang Verwirrung. Laut einer Information des Bezirksamts Pankow hingen am Tor des Spielplatzes Warnhinweise, die angeblich nicht von der Polizei stammten.

Auf den Zetteln wurde dazu aufgerufen, dass Familien den Platz wegen des Rasierklingen-Funds meiden sollten. Zwischenzeitlich hieß es, der Hinweis könne eine Fälschung sein und und es seien keine Klingen gefunden worden. Nach Rücksprache mit der Polizei wurde klar, dass es sich um ein Missverständnis des Bezirksamts handelt. Der Alarm ist durchaus ernst. Auch an der Esmarchstraße lagen also Rasierklingen im Sand. tsc

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