Melanie R.

"Aktenzeichen XY": Weitere Hinweise zu getöteter 30-Jähriger

Direkt bei der Polizei sei nach der Sendung die Zahl der Hinweise aus der Bevölkerung auf 210 angestiegen, sagte eine Sprecherin.

Mit diesen Bildern sucht die Berliner Polizei nach dem Mörder von Melanie Rehberger

Mit diesen Bildern sucht die Berliner Polizei nach dem Mörder von Melanie Rehberger

Foto: Polizei Berlin/Charlene Rautenberg/Montage: BM

Berlin. Nach der Vorstellung des Falls in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" haben Berliner Ermittler neue Hinweise zum Tod einer 30-Jährigen in Pankow erhalten. Direkt bei der Polizei sei die Zahl der Hinweise aus der Bevölkerung auf 210 angestiegen, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Vor einigen Tagen war noch von 185 Hinweisen die Rede gewesen. Zunächst war nicht bekannt, wie viele Menschen am Mittwochabend im Fernsehstudio anriefen und ob wertvolle Spuren dabei waren. Auch zu zwei weiteren Berliner Fällen, die in der Sendung vorkamen, lagen noch keine Zahlen vor.

Eine Beamtin der 5. Mordkommission hatte in der Sendung eine sichergestellte Mütze gezeigt, die der Täter laut Polizei "nachweislich" verlor. Sie fragte, wer den Besitzer kennt. Es handle sich um ein älteres H&M-Frauenmodell, an dem ursprünglich Strasssteine angebracht gewesen seien. Gesucht werden auch Hinweisgeber zu einem blau-weißen Tuch, das dem Opfer gehörte.

Die Leiche der Frau war am 27. Mai an einer S-Bahn-Trasse entdeckt worden. Die Polizei nimmt an, dass die Social-Media-Beraterin dort am 25. Mai nach 16.00 Uhr getötet wurde. Zuvor hatte sich die Frau für eine Pause von der Arbeit auf den Bahndamm begeben. Dort habe sie sich vermutlich gesonnt oder gelesen, bis sie dem Täter begegnete.

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