Pankow

Heinz Knobloch mit Gedenktafel geehrt

Zu Ehren des Schriftstellers und Feuilletonisten Heinz Knobloch (1926–2003) ist an seinem Wohnhaus an der Masurenstraße 4 am Mittwoch eine Berliner Gedenktafel enthüllt worden. Kulturstaatssekretär André Schmitz und die Historische Kommission zu Berlin hatten dazu am zehnten Todestag Knoblochs eingeladen. Die Laudatio hielt Andreas Nachama vom Freundeskreis. Heinz Knobloch wurde vor allem durch seine Feuilletons bekannt, die mehr als 20 Jahre wöchentlich in der "Wochenpost" unter der Kolumnen-Rubrik "Mit beiden Augen" erschienen. Seine informativen und humorvollen Artikel erreichten eine große Leserschaft. Seine letzte Lesung hielt Knobloch am 2. Juni 2003 im Roten Rathaus, wo im selben Saal am 7. August die Trauerfeier stattfand. Das Programm hatte Knobloch 1990 selbst zusammengestellt. Dabei wurde auch Louis Armstrongs Song "What a wonderful world" gespielt.

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