Kultur

Festival „Offenes Neukölln“: Programm ist da

Berliner Morgenpost
Das Festival "Offenes Neukölln" soll dieses Jahr hauptsächlich online stattfinden. Je nach Pandemielage könnte es auch Präsenzveranstaltungen geben. 

Das Festival "Offenes Neukölln" soll dieses Jahr hauptsächlich online stattfinden. Je nach Pandemielage könnte es auch Präsenzveranstaltungen geben. 

Foto: Bündnis Neukölln

Über 90 Veranstaltungen stehen auf dem Programm, die meisten sollen online stattfinden.

Initiativen aus dem gesamten Bezirk setzen mit dem Festival „Offenes Neukölln“ (ONK), das vom 4. bis 6. stattfindet, ein Zeichen gegen rechte Gewalt und für Solidarität.

Das Programm beinhaltet über 90 Veranstaltungen und ist online einsehbar. Es sind Ausstellungen, Workshops, Lesungen, Kiez-Rundgänge, Konzerte und Gartenfeste geplant.

Je nach Pandemielage soll es auch „Offline-Events“ geben

Aufgrund der Pandemie sollen die meisten Veranstaltungen online stattfinden. Sofern es die Auflagen im Juni zulassen, soll es jedoch auch einige „Offline-Events“ geben.

Hintergrund: Das Festival wird seit 2017 organisiert vom Bündnis Neukölln, dem Initiativen, Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und Einzelpersonen angehören.

In den letzten Jahren gab es in Neukölln immer wieder Angriffe mit rechtsextremistischem Hintergrund, darunter rassistische Übergriffe, Morddrohungen, Brandanschläge und Schmierereien an Hauswänden.

Das Festival wird von der Amadeu Antonio Stiftung unterstützt.