Fernsehdebatte

Neukölln diskutiert im TV über den Mietendeckel

Aus Neukölln direkt live ins TV: Im politischen Bürgertalk im rbb wird über das Thema Mieten gesprochen. Dieses Mal auf dem Richardplatz.

Im rbb wird live aus Neukölln über den Mietendeckel diskutiert.

Im rbb wird live aus Neukölln über den Mietendeckel diskutiert.

Foto: Caroline Seidel / dpa

Berlin. Die Debatte um den Mietendeckel ist Thema bei „Wir müssen reden!“, dem politischen Bürgertalk im rbb. Der findet am Donnerstag um 20.15 Uhr statt – auf dem Richardplatz in Neukölln. Die Moderatorinnen Janna Falkenstein und Tatjana Jury diskutieren mit Neuköllnern und weiteren Gästen über steigende Mieten und die Idee eines Mietendeckels.

Zu den Gästen zählen am Donnerstag Sebastian Czaja, Vorsitzender der FDP-Fraktion in Berliner Abgeordnetenhaus, und Gabriele Gottwald (Die Linke), Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wohnen. Ein weiterer Gast ist Marko Rosteck, Pressesprecher des Immobilienunternehmens „Deutsche Wohnen“.

Der Mietendeckel soll für 1,5 Millionen Wohnungen gelten

Der Senat verhandelt seit dem Frühjahr über die Einführung des umstrittenen Mietendeckels in der Stadt. Angesichts stark gestiegener Mieten sollen die aktuellen Wohnkosten für die Dauer von fünf Jahren eingefroren werden. Bei der konkreten Ausgestaltung ist die Regierungskoalition zerstritten. Das Mietengesetz soll ab Januar 2020 für alle nicht preisgebundenen 1,5 Millionen Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern gelten.

Wohnungsneubau wird vom Gesetz gänzlich ausgenommen. Auch bereits mietpreisgebundene Wohnungen sollen nicht betroffen sein. Gegen die Pläne des Senats hat sich breiter Widerstand formiert. Private Wohnungsunternehmen und Genossenschaften sehen ihre Geschäftsgrundlage gefährdet, sollte der Mietendeckel wie geplant eingeführt werden.

Übrigens: Zuschauer können auch von zu Hause live an der Diskussion teilnehmen: über die Sendungsseite rbb-online.de/wirmuessenreden, die sozialen Kanäle des rbb Fernsehens sowie den „zibb“-Messenger.