Umbau

Aus Räumen von „Morus 14“ wird Schulmensa

Im ehemaligen Gemeinschaftshaus des Neuköllner Vereins sollen künftig Schulkinder essen. Noch gibt es einiges zu regeln.

Zusätzliche Mensen werden in Neukölln, aber auch berlinweit, händeringend gesucht. Denn seit dem neuen Schuljahr stehen Grundschülern kostenlose Mittagessen zu.

Zusätzliche Mensen werden in Neukölln, aber auch berlinweit, händeringend gesucht. Denn seit dem neuen Schuljahr stehen Grundschülern kostenlose Mittagessen zu.

Foto: Franziska Kraufmann / dpa

Berlin. Vor genau einem Jahr gab der Neuköllner Verein „Morus 14“ bekannt, dass er sein Gemeinschaftshaus an der Morusstraße 14 im Rollbergkiez aufgeben wird. Die schwierige finanzielle Lage und eine Neuausrichtung des Vereins führten zu diesem Schritt. Seit Anfang des Jahres stehen die Räumlichkeiten leer. Doch nun hat der Bezirk sich entschlossen, die Räume zu nutzen.

Die Räume sollen als Schulmensa für die angrenzende Regenbogenschule wie auch die Peter-Petersen-Schule dienen. Das teilte nun eine Sprecherin von Neuköllns Schulstadträtin Karin Korte (SPD) mit.

Kostenloses Mittagessen führt zu Platzproblemen

Zusätzliche Mensen werden in Neukölln, aber auch berlinweit, händeringend gesucht. Denn seit dem neuen Schuljahr stehen Grundschülern mittags kostenlose Mahlzeiten zu. Das hat zur Folge, dass viel mehr Kinder an den Speisungen teilnehmen. Und eben nicht mehr genügend Räume dafür in den Schulen zur Verfügung stehen.

Bereits jetzt liefern Caterer mehrfach am Tag Mahlzeiten – einfach, weil die Kapazitäten in den einzelnen Schulen teils nicht ausreichen, um allen Kindern gleichzeitig warmes Essen ausgeben zu können. Deshalb müssen auch heute schon Neuköllner Schüler in Schichten essen.

Lösung für mindestens zwei Schulen gefunden

Zumindest für die Regenbogenschule und Peter-Petersen-Schule soll nun eine Lösung gefunden werden. Für die nächsten drei Jahre will der Bezirk die Räume des ehemaligen Gemeinschaftshauses des „Morus-14“-Vereins anmieten. Doch bevor hier Schulkinder essen können, muss erst noch das Finanzielle geregelt werden.

Zunächst müsse laut Bezirksamtssprecherin „die Anmietung und die Finanzierung mit der Senatsverwaltung für Finanzen geklärt werden“. Anschließend müssen noch Umbaumaßnahmen vorgenommen werden. Wie hoch die Kosten hier ausfallen werden und wann die Mensa eröffnet wird, könne der Bezirk derzeit noch nicht absehen.