Bildung

Bezirk gibt Entwarnung: Kein giftiger Staub an Grundschule

Neuköllns Schulstadträtin entwarnt: An der Sonnen-Grundschule gibt es keinen giftigen Staub.

Schüler im Klassenraum (Symbolfoto)

Schüler im Klassenraum (Symbolfoto)

Foto: Patrick Pleul / ZB

Entwarnung an der Sonnen-Grundschule in Neukölln: Nachdem Mitte der Woche bekannt geworden war, dass die Schule wegen möglicherweise giftigem Staub schließen musste, sagt die Schulstadträtin Karin Korte (SPD) nun: „Die Nutzung der Räumlichkeiten der Sonnenschule ist unbedenklich.“ Es bestehe keine Gesundheitsgefahr für Kinder oder Lehrkräfte.

Was war passiert? An der Sonnen-Grundschule wird derzeit eine neue Alarmierungsanlage installiert. Dabei wurden durch das Bauunternehmen künstliche Mineralfaserplatten beschädigt. Das Bezirksamt Neukölln ordnete daraufhin an, am 1. August Raumluftmessungen in den Räumen durchführen zu lassen.

Bezirksstadträtin widerspricht Fernsehbericht

„Die Messungen, die durch ein unabhängiges Büro für Arbeitssicherheit durchgeführt wurden, haben in allen Fällen keinerlei Gefährdung für Mitglieder der Schule ergeben“, teilt Korte nun mit. Und widerspricht damit einem Bericht der rbb-Abendschau. Hier wurde am Mittwoch berichtet, dass die Neuköllner Grundschule wegen giftigen Staubs gesperrt worden sei. Korte bezeichnet dies nun als „irreführend und falsch“.

Über die Ergebnisse der Raumluftmessung seien die Lehrkräfte, die Eltern sowie die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie rechtzeitig unterrichtet worden. „Ungeachtet der Unbedenklichkeit der Messergebnisse habe ich die Schule vorsorglich sperren lassen und eine Reinigung der Schule durch eine Spezialfirma veranlasst“, so Korte weiter. Bis zum Abschluss der Reinigungsarbeiten kommender Woche erfolgt der Unterricht für einzelne Klassen der Sonnenschule an anderen Orten.