Lesben und Schwule

Neuköllner CDU hat eigenen Verband für Homosexuelle

Die Neuköllner CDU hat jetzt einen Kreisverband für Lesben und Schwule in der Union.

Regenbogenfahne

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Foto: Wolfgang Kumm/ dpa

Neukölln. Am Christopher-Street-Day am 28. Juli hatte die Neuköllner CDU es bereits angekündigt: Nun wurde am 7. September in Neukölln der Kreisverband der LSU (Lesben und Schwulen in der Union) gegründet. Zum Vorsitzenden der LSU Neukölln wurde Kenneth Joiko gewählt.

Er sagt: „Sexuelle Vielfalt hat auch in einem Neukölln Platz, das viel zu oft durch Homophobie in die Schlagzeilen gerät.“ Aufgabe der LSU Neukölln ist nach eigenen Angaben die Förderung der politischen Willensbildung mit dem Ziel, die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Intergeschlechtlichen in Deutschland und Europa zu stärken und Diskriminierung zu beseitigen.

Neben der Wirkung nach außen solle auch innerhalb der Unionsparteien das Bewusstsein für die Gleichberechtigung von Homosexuellen und deren Probleme weiter geschärft werden.

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