Berlin-Neukölln

Flüchtlinge ziehen aus ehemaligem C&A-Gebäude aus

Das ehemalige C&A-Kaufhaus an der Karl-Marx-Straße wird leergezogen. Die Flüchtlinge ziehen in eine Anlage in Berlin-Britz.

Neukölln.  Das zwei Jahre lang als Notunterkunft für Geflüchtete genutzte ehemalige C&A-Gebäude an der Karl-Marx-Straße wird seit Montag und bis Mitte Februar freigezogen. Das teilte das Bezirksamt mit.

Die 90 Frauen und Männer sowie 47 Kinder ziehen in die Gemeinschaftsunterkunft an der Haarlemer Straße im Ortsteil Britz. Sie wurde im Dezember 2017 fertiggestellt und wird übergangsweise von der Stephanus-Stiftung betrieben. Dort stehen 175 Wohnungen zwischen 40 und 60 Quadratmetern zur Verfügung.

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