Vandalismus

G20-Gegner verätzen Rasen im Neuköllner Körnerpark

"Einfach nur traurig und schlimm, wie manche Menschen allen, die diesen Park lieben, solchen Schaden zufügen können", schrieb Neuköllns Bezirksbürgermeisterin Giffey (SPD)

"Einfach nur traurig und schlimm, wie manche Menschen allen, die diesen Park lieben, solchen Schaden zufügen können", schrieb Neuköllns Bezirksbürgermeisterin Giffey (SPD)

Foto: Franziska Giffey

Unbekannte haben mit Essigsäure die Botschaft "G20 to Hell" in den Rasen geätzt. Bezirksbürgermeisterin Giffey ist empört.

Unbekannte haben Teile des Rasens im Neuköllner Körnerpark mit Essigsäure verätzt. Mit der Säure wurde auf den Rasen in großen Buchstaben die Parole "G20 to Hell" geschrieben. Die Botschaft dürfte von Gegnern des G20-Gipfels in Hamburg stammen, bei dem am 7. und 8. Juli Bundeskanzlerin Angela Merkel mit 18 Staats- und Regierungschefs zusammenkommt. Erwartet werden unter anderem US-Präsident Donald Trump, Russlands Präsident Wladimir Putin und der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan.

Auf die Zerstörung aufmerksam machte die Neuköllner Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (SPD). Bei Facebook schrieb sie: "Wir haben nicht die finanziellen Möglichkeiten für einen Bodenaustausch und die Neuanlage des Rasens. Wir können nur verstärkt wässern, um die Säurekonzentration zu verringern, damit im wahrsten Sinne des Wortes Gras über die Sache wachsen kann." Dies werde Monate dauern, so Giffey weiter. "Einfach nur traurig und schlimm, wie manche Menschen allen, die diesen Park lieben, solchen Schaden zufügen können."

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( BM )