Rudow

Neuköllner Hunderäuberin zu Bewährungsstrafe verurteilt

Nach der Trennung entriss die 37-Jährige der neuen Partnerin ihres Ex-Mannes den Familienhund. Ihr neuer Partner saß im Fluchtauto.

Die Frau hat sich des räuberischen Diebstahls sowie der Körperverletzung schuldig gemacht

Die Frau hat sich des räuberischen Diebstahls sowie der Körperverletzung schuldig gemacht

Foto: dpa

Im Prozess um den Hunde-Klau von Neukölln ist am Montag das Urteil gefallen. Die 37-jährige Täterin wurde zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt.

Nach der Trennung von ihrem Ehemann hatte die Frau den Familienhund von der Straße weggefangen. Die Angeklagte habe die Jack-Russel-Mischlingshündin gegriffen und im Gerangel die 65-jährige Freundin des Noch-Ehemannes leicht verletzt, begründete das Amtsgericht Berlin-Tiergarten am Montag.

Die Frau habe sich des räuberischen Diebstahls sowie der Körperverletzung schuldig gemacht. Gegen den neuen Partner der 37-Jährigen, der bei dem Geschehen im März 2016 im Stadtteil Rudow am Steuer des Fluchtautos saß, ergingen sechs Monate Haft auf Bewährung wegen Nötigung und Körperverletzung.

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