Berlin

Lebensgefahr: Radfahrer, Kinder und Fußgänger auf Eisflächen

Martin Niewendick
Dieses Foto entstand am Sonntagnachmittag am Kiehlufer in Neukölln

Dieses Foto entstand am Sonntagnachmittag am Kiehlufer in Neukölln

Foto: Patrick Joswig

Die Polizei warnt davor, Eisflächen zu betreten. Manch einer ignoriert das. Eine Frau ging sogar mit ihrem Kinderwagen aufs Eis.

Polizei und Feuerwehr warnen davor, zugefrorene Gewässer zu betreten. Diese ziehen vor allem Schlittschuhläufer magisch an.

Am Sonntagnachmittag trauten sich am Kiehlufer in Neukölln neben Fußgängern sogar Radfahrer auf das Eis, trotz eindringlicher Appelle, dies lieber zu lassen. Die Eisschichten seien oftmals nicht tragfähig, teilt die Polizei mit, das gelte auch an den Uferzonen: "Es besteht Lebensgefahr!"

Auch auf dem Rummelsburger See scheinen die Menschen einen allzu leichtfertigen Umgang mit Eisflächen zu pflegen. Auf Facebook postete ein User dieses Bild der Spreebucht, auf dem auch Eltern mit ihren Kindern zu sehen sind:

Was tun, wenn man einbricht?

Wenn man ins Eis einbricht, sollte man sofort die Arme ausbreiten, um ein Untertauchen unter das Eis zu verhindern. Dann: Ruhe bewahren und um Hilfe rufen.

Mit vorsichtigen Bewegungen in Bauch- oder Rückenlage kann man zudem versuchen, sich auf die noch feste Eisschicht zu schieben. Dabei immer in die Richtung arbeiten, aus der man gekommen ist, denn dort hat das Eis noch gehalten. (Mehr Infos dazu finden Sie hier.)

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