Integrationsmodell

Neukölln bekommt 33 neue Stadtteilmütter

33 neue Stadtteilmütter können künftig in Neukölln ihre Arbeit aufnehmen. Sie unterstützen künftig ihre 46 bereits aktiven Kolleginnen. Die Frauen beraten Familien mit Migrationshintergrund.

33 neue Stadtteilmütter können künftig in Neukölln ihre Arbeit aufnehmen – ausgestattet mit Zertifikat, Schals und Taschen. Sie unterstützen künftig ihre 46 bereits aktiven Kolleginnen, teilte das Bezirksamt Neukölln am Mittwoch mit.

Die Stadtteilmütter wurden vor elf Jahren in dem Problemkiez mit einer hohen Arbeitslosen- und Ausländerquote "erfunden". Sie haben sich inzwischen zu einem erfolgreichen Integrationsmodell nicht nur berlinweit, sondern auch in anderen Städten entwickelt. Nach einem mehrmonatigen Ausbildungskurs beraten die Frauen vor allem Familien mit Migrationshintergrund in Sachen Erziehung, Bildung und Gesundheit.

"Ich freue mich, dass wir mit den 33 neuen Stadtteilmüttern endlich wieder rund 80 Frauen im Einsatz haben, die sich dafür einsetzen, dass Kinder eine frühestmögliche Chance auf Bildung und Integration haben", erklärte Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (SPD). "Dabei sind die Familien unsere wichtigsten Bündnispartner."

>> Interaktiv: M29 - Die Buslinie der großen Unterschiede

© Berliner Morgenpost 2017 – Alle Rechte vorbehalten.