Neukölln

Initiative erinnert an ungeklärten Mord an Burak B.

Rund 100 Menschen haben in Neukölln an den ungeklärten Mord an Burak B. vor drei Jahren erinnert. Die Teilnehmer trafen sich an dem Ort, an dem der junge Mann am 5. April 2012 erschossen wurde.

Foto: dpa

Rund 100 Menschen haben in Berlin-Neukölln an den ungeklärten Mord an Burak B. vor drei Jahren erinnert. Die Teilnehmer trafen sich an dem Ort, an dem der junge Mann am 5. April 2012 erschossen wurde – nahe dem Vivantes-Klinikum in Neukölln.

Die "Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B." hatte zu der Kundgebung aufgerufen, das Motto lautete "Die Angst bleibt". Die Initiative – Freunde, Familie, aber auch antirassistischen Gruppen – vermutet einen fremdenfeindlichen Hintergrund der Tat. Auch die Berliner Grünen-Abgeordnete Canan Bayram kam zu der Kundgebung und legte am früheren Tatort Blumen nieder.

Ein wichtiges Zeichen auf dem Plakat zur Kundgebung ist ein rotes Basecap – das habe Burak immer und auch an seinem Todestag getragen, heißt es auf der Website. Die Schüsse hatten damals auch zwei Freunde von Burak B. getroffen. Sie waren schwer verletzt worden. Festnahmen gab es in dem Fall bislang nicht.

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