Neukölln

Mehr als hundert Läufer starten beim Tower-Run

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Foto: Paul Zinken / dpa

Am Sonntag startet in Berlins höchstem Mietswohnhaus der 15. Tower-Run. Mehr als 100 Läufer machen sich daran, die 465 Stufen der 29 Etagen möglichst schnell zu überwinden.

Insgesamt 29 Etagen und 465 Stufen erwarten die Teilnehmer des 15. Tower-Run, der am Sonntag, den 11. Januar, im höchsten Berliner Mietswohnhaus an der Neuköllner Fritz-Erler-Allee 120 ausgetragen wird. Mehr als einhundert Läufer machen bei der traditionellen Veranstaltung mit. Sie wird von der Neuköllner SPD-Fraktion, vom TuS Neukölln und der Baugenossenschaft Ideal organisiert.

Die Baugenossenschaft ist Eigentümer des Hochhauses in der Gropiusstadt. Das Gebäude eignet sich nicht nur wegen seiner Höhe für die Veranstaltung, sondern auch aufgrund der zwei voneinander unabhängigen Treppenhäuser. „Damit können wir ein Treppenhaus für den Lauf nutzen, und das zweite bleibt zur Sicherheit als Fluchtweg frei“, sagt Jürgen Koglin, einer der Organisatoren und Mitglied der SPD-Fraktion.

Gestartet wird in mehreren Gruppen. So gibt es einen Jugendlauf, einen Damenlauf und die sogenannten Masters, in der vor allem Sportler mitmachen. Alle Teilnehmer müssen zwei Runden um das Hochhaus laufen, bevor es ins Treppenhaus geht. Die Stufen müssen einmal von unten nach oben bewältigt werden, ihre Zeiten erfahren die Läufer in der 30. Etage im Gemeinschaftsraum.

Die Bestzeit liegt bei etwa drei Minuten

Der erste Lauf startet um 11 Uhr. Nachmeldungen sind für eine Startgebühr von 9 Euro am selben Tag noch möglich. Die Bestzeit wird seit ein paar Jahren bei etwa drei Minuten gehalten. Zum ersten Mal wird es in diesem Jahr auch einen Sonderlauf der Feuerwehrleute geben. Sie starten in voller Ausrüstung einschließlich Atemschutzmaske. Für eine Notfallhilfe für alle Teilnehmer sei vor Ort gesorgt, sagt der Bezirkspolitiker. Aber zum Glück sei in den 14 Jahren noch nie etwas passiert. Das Schlimmste sei ein verlorener Turnschuh gewesen.

Der Lauf gehe auf eine Idee der SPD-Fraktion zurück, sagt Jürgen Koglin. Vor 15 Jahren habe man sich Gedanken gemacht, wie das Image der Gropiusstadt verbessert werden könnte. Ein Fraktionsmitglied sei gerade aus New York zurückgekehrt, wo er den Lauf auf dem Empire State Building erlebt hatte. „Da haben wir uns gesagt, dass wir das auch bei uns machen können“, sagt Koglin.

( kla )