Rudow

Aktionsbündnis erforscht Zwangsarbeitslager

Das Aktionsbündnis für Demokratie und Toleranz, gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit erinnert in Rudow an die Nazi-Zwangsarbeitslager der Jahre 1942 bis 1945 in dem Neuköllner Ortsteil. Kulturhistoriker Bernhard Bremberger sagt: Wir gehen dem Schicksal von Hunderten Frauen und Männern aus Osteuropa und Deutschen jüdischen Glaubens nach.“ Es werden sowohl Lager als auch Lebens- und Arbeitsbedingungen dokumentiert. Solche Standorte gab es an der Köpenicker Straße und Kanalstraße. Die bisherigen Erkenntnisse werden am Mittwoch um 19 Uhr in der alten Dorfschule vorgestellt. 2013 ist eine Ausstellung geplant.