Blaulicht-Blog

Auto überschlägt sich auf Berliner Autobahn – Vier Verletzte

| Lesedauer: 7 Minuten
Bei dem Unfall auf der A113 in Berlin wurden vier Personen verletzt.

Bei dem Unfall auf der A113 in Berlin wurden vier Personen verletzt.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 3. Oktober 2022.

Treptow: Fahrzeug überschlägt sich – Vier Verletzte

Berlin. Bei einem Unfall, der sich am Sonntag im Ortsteil Baumschulenweg (Treptow) ereignete, wurden drei Männer leicht und ein Mann schwer verletzt. Der 23 Jahre alte Mercedes-Fahrer befuhr gegen 18.45 Uhr mit dem Fahrzeug stadteinwärts die Bundesautobahn 113. Zwischen den Anschlussstellen Späthstraße und Johannisthaler Chaussee verlor der junge Mann die Kontrolle über das Fahrzeug, wodurch der Wagen gegen die linke Fahrbahnplanke prallte, sich überschlug und auf dem Dach liegen blieb. Mehrere Zeugen berichteten, dass der Wagen mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein soll.

Bei dem Verkehrsunfall wurden der Fahrzeugführer und zwei auf der Rückbank des Wagens sitzende Männer im Alter von jeweils 19 Jahren leicht sowie der 22-jährige Beifahrer schwer verletzt. Mehrere unbeteiligte Autofahrer sicherten die Unfallstelle bis zum der Einsatzkräfte ab und versorgten die Verletzten. Rettungskräfte brachten den Fahrer für eine Behandlung seiner leichten Kopfverletzung und eine Blutentnahme sowie die drei weiteren Insassen zur Behandlung ihrer bei dem Unfall erlittenen Kopfverletzungen in eine Klinik. Der Beifahrer verblieb stationär, die anderen drei konnten das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen.

Das Auto wurde zur Erstellung eines technischen Gutachtens sichergestellt. In dem Wagen stellten Polizisten einen mutmaßlichen Joint sicher. Zudem leiteten sie ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen, der Verkehrsunfallaufnahme und der Reinigung der Fahrbahn war die Unfallstelle für rund zwei Stunden komplett gesperrt.

Schöneberg: Streit endet tödlich – Polizei sucht Zeugen

Ein Mann, der am Sonntag in Schöneberg lebensgefährlich verletzt worden war, ist am Montag in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen. Wie die Polizei mitteilte, gerieten am Sonntag gegen 14.30 Uhr der nun Verstorbene mit einem unbekannt gebliebenen Mann auf dem Gehweg der Zietenstraße in einen Streit, in dessen Folge der Unbekannte dem 35-Jährigen eine stark blutende Stichverletzung zufügte und in Richtung Bülowstraße flüchtete. Passanten leisteten Erste Hilfe und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde und am Montag Morgen verstarb. Eine Mordkommission ermittelt.

Bei dem Toten handelt es sich um den 35-jährigen Yunus Özberk. Nach den bisherigen Ermittlungen ist es wahrscheinlich, dass er den noch unbekannten Tatverdächtigen kannte, der wie folgt beschrieben wird:

  • ca. 30 Jahre alt
  • etwa 175 bis 180 cm groß
  • schlanke bis muskulöse Figur
  • kurze, dunkle, gepflegte Haare
  • rundes Gesicht
  • kein Bart
  • südländische Aussehen
  • könnte mit einen Elektroscooter zum späteren Tatort gekommen sein

Nach den bisherigen Ermittlungen soll auch Yunus Özberk mit einen E-Scooter unterwegs gewesen sein.

Hinweise bitte an die 2. Mordkommission des Landeskriminalamtes an der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664 – 911222, per E-Mail oder jede andere Polizeidienststelle.

Tödlicher Unfall in Wilmersdorf: Radfahrer gestorben

In Wilmersdorf ist am Montagvormittag ein Fahrradfahrer ums Leben gekommen. Er soll gegen 9.30 Uhr vom Ermslebener Weg auf die Rudolstädter Straße gefahren und einem Auto die Vorfahrt genommen haben, der ihn erfasste. Der Radfahrer habe schwere Verletzungen erlitten, denen er noch vor Ort erlag, wie eine Sprecherin der Polizei am Nachmittag sagte. Zum Alter des Verstorbenen machte die Polizei am Montagnachmittag noch keine Angaben, da zunächst die Angehörigen informiert werden müssten. Weitere Details zum tödlichen Unfall in Berlin-Wilmersdorf lesen Sie hier.

Wedding: Polizisten nehmen Räuber im Alter von 13 und 14 Jahren fest

In der Nacht zu Montag haben Polizisten in Wedding zwei mutmaßliche Räuber im Alter von 13 und 14 Jahren festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, beobachteten die Zivilkräfte gegen 23.45 Uhr, wie eine Gruppe von vier Personen an der Kreuzung Transvaal- Ecke Lüderitzstraße einen Mann bedrängten, ihm Reizgas ins Gesicht sprühten und seine Umhängetasche durchsuchten. Kurz darauf flüchteten die Unbekannten in Richtung Samoastraße.

Die Polizisten eilten den Flüchtenden hinterher und konnten zwei von ihnen festnehmen. Den beiden Komplizen der Festgenommenen gelang die Flucht. Die Einsatzkräfte brachten den Älteren der beiden, einen 14-Jährigen, für eine erkennungsdienstliche Behandlung in einen Polizeigewahrsam. Anschließend übergaben sie ihn, ebenso wie seinen 13 Jahre alten Komplizen, einem Erziehungsberechtigten. Der beraubte Mann, ein 63-Jähriger, erlitt bei der Tat eine Augenreizung. Rettungskräfte behandelten ihn ambulant vor Ort. Die Ermittlungen dauern an.

Schöneberg; Zwei Männer überfallen Wettbüro

Zwei Männer haben am Montag in Schöneberg die Filiale einer Firma für Wetten und Spielautomaten überfallen. Wie die Polizei mitteilte, betraten gegen 11.10 Uhr zwei maskierte Männer das Geschäft in der Hauptstraße und hielten einem Angestellten ein Messer vor. Dann sollen die Männer den Tresenbereich durchsucht, den Angestellten in einen Nebenraum gedrängt und ihn aufgefordert haben, einen Geldschrank zu öffnen. Als der 42-Jährige der Aufforderung nicht sofort nachkam, soll er durch die Angreifer getreten und mit Reizgas besprüht worden sein. Abschließend sperrte das Duo den Mitarbeiter in einen der hinteren Räume ein und flüchtete mit Geld aus der Kasse und dem Geldschrank in unbekannte Richtung. Bewohner des Hauses alarmierten die Polizei, nachdem sich der 42-Jährige an einem rückseitig gelegenen Fenster bemerkbar machen konnte. Er erlitt Reizungen im Gesicht und klagte über Schmerzen in Bereich des Rückens. Er wurde durch Rettungskräfte behandelt. Die Ermittlungen dauern an.

Henningsdorf: Auffahrunfall nach Überholmanöver – Sechs Verletzte

Bei einem Verkehrsunfall nahe Hennigsdorf (Oberhavel) sind sechs Menschen teils schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei versuchte ein Auto am Sonntag kurz hinter dem Ortsausgang Richtung Autobahn 111, eine Kolonne aus fünf Fahrzeugen zu überholen. Wegen des Überholmanövers mussten entgegenkommende Fahrzeuge abbremsen, um einen frontalen Zusammenstoß zu vermeiden. Dabei fuhr ein 46-Jähriger auf das vor ihm fahrende Auto einer 38-Jährigen auf, wie die Polizei am Montag weiter mitteilte. In den zwei beteiligten Autos wurden demnach insgesamt vier Menschen schwer und zwei leicht verletzt, darunter zwei Kinder im Alter von fünf und neun Jahren. Der Unfallverursacher, der weitergefahren sei, werde derzeit noch ermittelt, so die Polizei.

Gesundbrunnen: Passanten löschen brennenden Citroen

In der vergangenen Nacht wurden Polizei und Feuerwehr zu einem brennenden Fahrzeug in Gesundbrunnen gerufen. Eine Passantin bemerkte gegen 2.20 Uhr Flammen und Rauch an einem in der Biesentaler Straße geparkten Citroen. Gäste eines nahegelegenen Lokals eilten hinzu und konnten den Brand mit Wasser löschen. Verletzt wurde niemand. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

( BM )