Jannowitzbrücke

Dieses Großprojekt soll an der Spree entstehen

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Das Projekt "JaHo Berlin" am S-Bahnhof Jannowitzbrücke in Mitte hat für den ersten Bauabschnitt die Genehmigung erhalten.

Das Projekt "JaHo Berlin" am S-Bahnhof Jannowitzbrücke in Mitte hat für den ersten Bauabschnitt die Genehmigung erhalten.

Foto: JaHo Berlin

Das Projekt "JaHo Berlin" am S-Bahnhof Jannowitzbrücke in Mitte hat für den ersten Bauabschnitt die Genehmigung erhalten.

Berlin. Am S-Bahnhof Jannowitzbrücke in Berlin-Mitte können bald die Bagger rollen: Das Projekt "JaHo Berlin" hat für den ersten Bauabschnitt die Genehmigung erhalten. Das teilten die beiden Projektpartner, Art-Invest Real Estate und Cesa Group, am Donnerstag mit.

Auf dem rund 7500 Quadratmeter großen Grundstück an der Holzmarktstraße 3-5 soll ein Ensemble aus drei Gebäuden entstehen: in einem ersten Schritt das JaHo House und das JaHo Loft, in einem zweiten Bauabschnitt der JaHo Tower nach einem Entwurf von Star-Architekt David Chipperfield.

Entstehen sollen so 50.000 Quadratmeter Fläche für Büro- und Konferenzräume, für gastronomische Angebote und für einen Supermarkt. Geplant ist zudem die Entstehung eines Stadtplatzes an der Holzmarkt-/Alexanderstraße mit direktem Zugang zum S- und U-Bahnhof Jannowitzbrücke.

Der erste Bauabschnitt mit 30.000 Quadratmeter Geschossfläche stammt vom Architekturbüro Kuehn Malvezzi aus Berlin und umfasst den östlichen Teil des Grundstücks, auf dem das JaHo House und das JaHo Loft entstehen. Das JaHo House ist aus zwei S-förmigen Baukörpern geformt. Entstehen sollen dabei auch Grünflächen, sogenannte Pocket-Parks.

Für den zweiten Bauabschnitt, den JaHo Tower mit 18 Stockwerken, werde derzeit ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt, heißt es in der Mitteilung. Dort ist eine öffentlich zugänglichen Skybar geplant. Von hier aus sollen Besucher einen Panoramablick über die Spree und den Alexanderplatz haben.

Achaz von Oertzen, Geschäftsführer der Cesa Group, teilte mit: „Das JaHo House schafft mit seiner modernen Architektursprache spannende Räume für die Öffentlichkeit und interessante Perspektiven für die Nutzer des Hauses. Mit dem JaHo Loft wird eine sensible Schnittstelle zwischen Denkmal und Neubau harmonisch geschlossen. Gemeinsam mit dem JaHo Tower und dem neuen Stadtplatz erschaffen wir somit einen Mehrwert für die gesamte Nachbarschaft.”

( BM )