Coronavirus

Impfstation im Alexa: Nummernsystem soll eingeführt werden

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Ab dritten Monat Booster-Impfung möglich

Ab fünften Monat Booster-Impfung möglich

Wir befinden uns mittlerweile in der vierten Corona-Welle. Aufgrund der zu niedrigen Impfquote steigen die Zahlen enorm an. Die Booster-Impfungen sind im vollen Gange.

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Impfwillige könnten mit dem Nummernsystem besser abschätzen, wann sie dran sind und müssen nicht Stunden in der Warteschlange verweilen

Berlin. In der Impfstation im Einkaufszentrum Alexa stehen mehrere Umstellungen an. Ab 1. Dezember wird nach Angaben des Bezirksamts nur noch der Impfstoff Moderna verimpft. Wie das Bezirksamt Mitte auf Nachfrage mitteilt, werden Personen unter 30 Jahren an Impfzentren, die den Impfstoff Biontech anbieten, verwiesen.

Angesichts der langen Warteschlangen – zwischen vier und fünf Stunden Wartezeit – plane man zudem die Einführung eines Ticketsystems. „Wir wollen auf ein Nummernsystem ähnlich wie im Bürgeramt umstellen“, sagte Mittes stellvertretender Bezirksbürgermeister Ephraim Gothe (SPD) unserer Zeitung. Er erhofft sich davon eine Verbesserung der bisherigen Situation. Mit dem Nummernsystem könnten die Impfwilligen besser abschätzen, wann sie mit der Impfung dran seien und müssten nicht Stunden in der Warteschlange verweilen.

Laut Alexa-Chef Oliver Hanna sollen die ausgegebenen Tickets fälschungssicher sein. Die Nummern sollen dann über einige Anzeigen im Kaufhaus zu sehen sein. Laut Gothe sollen bis zu 500 Nummern täglich vergeben werden. Das sei ein Pensum, das man mit den drei Impfkabinen im Alexa abarbeiten könne. Ab wann das Ticketsystem eingeführt werden soll, ist noch unklar.

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Alexa: Impfstation könnte vergrößert werden

Derzeit stehen teilweise zwischen 600 und 800 Menschen im ersten Obergeschoss des Kaufhauses und warten auf eine Impfung. Gothe berichtet von Menschen, die bereits um 7 Uhr anstünden, obwohl die Impfstation erst um 10 Uhr öffne. An vielen Tagen in den vergangenen Wochen habe man bis nach 20 Uhr geimpft. Für die kommenden Tage und Woche will Gothe zunächst erst einmal abwarten, wie der Moderna-Impfstoff angenommen wird. Sollte die Nachfrage weiterhin hoch bleiben, überlege man eine Vergrößerung der Impfstation von drei auf sechs Kabinen, so Gothe.