Verkehr in Berlin

Mitte: Ordnungsamt geht gegen Falschparker vor

Marie Markhoff

Foto: Sergej Glanze /FFS

Die neue Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann hat am Dienstag einen Kontrollgang rund um die Jannowitzbrücke begleitet.

In dieser Woche werden in ganz Berlin verstärkt Schwerpunktkontrollen durch die Ordnungsämter durchgeführt. Diese Maßnahme ist Teil einer Gesamtstrategie, um auf den neuen Bußgeldkatalog aufmerksam zu machen.

Am Dienstag begleitete die neue Bezirksstadträtin für Ordnung, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen in Mitte, Dr. Almut Neumann, einen dieser Kontrollgänge. Rund um die Jannowitzbrücke wurden einige Knöllchen verteilt. Der besondere Fokus liege dabei auf Verstößen, die die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden gefährden, heißt es in einer Mitteilung des Bezirksamtes Mitte. Dazu gehöre beispielsweise das Parken auf Geh- und Radwegen, Schutzstreifen oder Behindertenparkplätzen. Neumann gehört den Grünen an und hat sich in ihrem Amt vorgenommen, schwächere Verkehrsteilnehmer zu schützen. Die lägen der ehemaligen Verwaltungsrichterin besonders am Herzen.

„Sinn und Zweck der Parkkontrollen sei schlichtweg die Verdrängung von Langzeitparkern,“ so einer der Kontrolleure. Beispielsweise belaufen sich die Kosten für unerlaubtes Parken in zweiter Reihe oder auf Busspuren nun auf 55 Euro. Bisher waren es nur 15 Euro.