Charité

Gründungsvertrag für Herzzentrum unterzeichnet

Jens Anker
Haupteingang des  Virchow-Klinikums der Charité. In der Einrichtung im Stadtteil Wedding sind die unterschiedlichsten medizinischen Fachrichtungen vertreten.

Haupteingang des Virchow-Klinikums der Charité. In der Einrichtung im Stadtteil Wedding sind die unterschiedlichsten medizinischen Fachrichtungen vertreten.

Foto: Paul Zinken / dpa

Das neue Herzzentrum erhält einen Neubau am Campus Virchow-Klinikum der Charité in Berlin-Wedding.

Berlin. Der Senat, die Charité und das Deutsche Herzzentrum haben die am Montag die Vereinbarung zur Gründung eines gemeinsamen Deutschen Herzzentrums der Charité unterzeichnet. Damit wird die Berliner Herzmedizin in einer neuen zentralen Einrichtung gebündelt. Das neue Herzzentrum erhält einen Neubau am Campus Virchow-Klinikum der Charité in Berlin-Wedding. Das Gebäude mit rund 28.000 Quadratmetern Nutzfläche soll bis 2028 fertig gestellt werden und 387 Millionen Euro kosten. Das Land stellt dafür 287 Millionen Euro bereit, der Bund beteiligt sich mit 100 Millionen Euro.

„Heute beginnt ein neues Kapitel für die Berliner Herzmedizin“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD). „Auf diesen Tag haben wir gemeinsam lange hingearbeitet und Schritt für Schritt die notwendigen Grundlagen dafür geschaffen.“

Die Fusion der Herzmedizin ist seit Jahren geplant, doch zunächst musste geklärt werden, in welcher Rechtsform das neue Institut errichtet wird. Charité-Chef Heyo Kroemer kündigte an, mit dem neuen Zentrum neue Maßstäbe in der Herzmedizin setzen zu wollen.