DDR-Repräsentationsbau

Der Friedrichstadt-Palast steht nun unter Denkmalschutz

„Ein künstlerisch einmaliges Gebäude mit hohem Wiedererkennungswert“, heißt es zur Begründung.

Blick auf den Friedrichstadt-Palast.

Blick auf den Friedrichstadt-Palast.

Foto: Britta Pedersen / dpa

Der Friedrichstadt-Palast wurde unter Denkmalschutz gestellt. Das teilte die Senatsverwaltung für Kultur am Donnerstag mit. Grund sei die „geschichtliche, künstlerische sowie städtebauliche Bedeutung“ des Gebäudes, heißt es. Erst im vergangenen Jahr feierte der Palast sein 100-jähriges Bühnenjubiläum. Das Showtheater sei seit seiner Erbauung baulich fast gänzlich unverändert.

Es handele sich um den letzten Repräsentationsbau der DDR, eröffnet im Jahr 1984. „Den verantwortlichen Architekten ist es dabei gelungen, ein künstlerisch einmaliges Gebäude mit hohem Wiedererkennungswert zu schaffen: Anklänge des Jugendstils und Art Déco treffen auf die „Platte“ als technisches sowie gestalterisches Merkmal“, heißt es weiter.