Vermüllt und übernutzt

Bezirk Mitte beklagt „irreversible Schäden“ im Tiergarten

Selbst abgesperrte Bereiche im TIergarten würden regelmäßig betreten und Absperrungen zerstört. Ein weiteres großes Problem: Müll.

Der Müll, die Stadt und der schleichende Tod des Tiergartens.

Der Müll, die Stadt und der schleichende Tod des Tiergartens.

Foto: Jörg Carstensen / picture alliance / ZB

Berlin. Immer breitere Trampelpfade, zertretene Pflanzen, beschädigte Uferbereiche und zurückgelassener Müll: Der Bezirk Mitte beklagt eine „massive Übernutzung“ des Großen Tiergartens. „Die dadurch entstehenden Schäden an der Vegetation sind teilweise irreversibel“, schreibt die Behörde in einer am Donnerstag veröffentlichten Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des FDP-Abgeordneten Henner Schmidt. Grund für die Entwicklung der vergangenen Jahre seien das veränderte Freizeitverhalten der Berliner und der verstärkte Tourismus. Selbst teils abgesperrte Bereiche wie Sondergärten würden „leider regelmäßig betreten und Absperrungen zerstört“, hieß es.

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