Kriminalität

Zwei Männer ins Gesicht geschlagen und homophob beleidigt

In Berlin ist es erneut zu homophoben Angriffen gekommen - der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife.

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife.

Foto: dpa

Berlin. Nach zwei Angriffen mit homophoben Hintergrund in Berlin hat der Polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen. Am Dienstagabend beleidigte ein Fahrgast der Linie U8 einen anderen Mann erst homophob und schlug ihm mehrmals ins Gesicht, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Das Opfer trug ein Kleid und Absatzschuhe und hatte den Mann mehrfach gebeten, ihm etwas Platz auf der Sitzbank zu machen.

Der Angegriffene stieg am Rosenthaler Platz gemeinsam mit Zeugen aus. Zwischen den beiden Männern kam es am Bahnsteig zu einer Rangelei, der Angreifer schlug dem 35-Jährigen erneut ins Gesicht. Zeugen trennten die Kämpfenden, der Schläger flüchtete.

Mann schlägt Spaziergänger ins Gesicht

Ein 64-Jähriger soll am Dienstagabend in Wilmersdorf angegriffen worden sein. Er hatte seinen Hund ausgeführt und sich mit einer Frau vor einer Gaststätte in der Nikolsburger Straße unterhalten. Weil sein Hund gegen einen Blumenkübel gepinkelt hatte, sprach ein Mann den Halter an. Ein weiterer Mann kam hinzu und schlug den Spaziergänger ins Gesicht und beschimpfte ihn homophob. Der Angegriffene ging zunächst nach Hause und erstattete später Strafanzeige.