Diskussionen

Neue Debatte um Umgestaltung des Checkpoint Charlie

In einem Plenarantrag fordert die FDP-Fraktion, „die Aura des Ortes zu bewahren“.

Die Liberalen wünschen sich unter anderem, dass die historischen Brandmauern sichtbar bleiben

Die Liberalen wünschen sich unter anderem, dass die historischen Brandmauern sichtbar bleiben

Foto: Maurizio Gambarini

Berlin. Die Neugestaltung des Areals am Checkpoint Charlie sorgt weiter für Diskussionen. In einem Plenarantrag fordert die FDP-Fraktion, „die Aura des Ortes zu bewahren“.

Die Liberalen wünschen sich unter anderem, dass die historischen Brandmauern sichtbar bleiben, zudem solle eine direkte Straßenverbindung Mauer-/Zimmerstraße geschaffen werden – die Idee, die Friedrichstraße zur verkehrsberuhigten Zone zu erklären, lehnt die FDP ab. „Ein maßloses Zubauen der historischen Blickbeziehungen schadet der Authentizität des Stadtbildes“, sagte der Abgeordnete Stefan Förster (FDP).

Zuletzt hatten sich die Senatsverwaltungen für Bauen und Kultur, der Bezirk Mitte sowie der private Investor Trockland geeinigt, dass westlich der Friedrichstraße 1000 Quadratmeter unbebaut bleiben, auf östlicher Seite 350 Quadratmeter. Ferner sollen an der Friedrichstraße ein Hard-Rock-Hotel, Büros, Läden und Wohnungen entstehen. Zudem ist Platz für ein Museum der Stiftung Berliner Mauer eingeplant.

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