Schaden durch Starkregen

Himmlische Mächte reißen Engel am Dom Stab aus der Hand

Die Regenfälle der vergangenen Wochen ließen auch einen Engel an der Kuppel des Berliners Doms nicht unangetastet.

Arbeiter an einem der Dom-Engel (Archivbild)

Arbeiter an einem der Dom-Engel (Archivbild)

Foto: Nicolas Armer / dpa

Das Unwetter macht auch vor dem Berliner Dom nicht Halt: Der Starkregen Ende Juni hat einen der großen, kupfernen Engel auf der Domkuppel beschädigt. Einem der Engel sei der Triangelstab aus der Hand gerissen worden. An diesem Donnerstag sollen Industriekletterer den Stab wieder anbringen, wie Domsprecherin Svenja Pelzel sagte.

Ansonsten komme Berlins evangelische Hauptkirche gut durch das Chaos-Wetter der vergangenen Wochen, sagte Pelzel. Mitte August beginne die Sanierung des Spreeufers. Für rund 700 000 Euro soll bis Mai 2018 der Streifen zwischen Dom und Spree saniert werden. In der Zeit sind die Terrassen an diesem Teil des Ufers für Fußgänger nicht zugänglich.

Mit der Sanierung des Spreeufers sollen die Hohenzollerngruft und Büros der Domgemeinde besser vor Feuchtigkeit geschützt werden. Die Renovierung des Kellers, wo die sterbliche Überreste der preußischen Herrscher-Familie aufbewahrt werden, muss allerdings auf sich warten lassen. Die beim Land Berlin beantragten Finanzhilfen in Höhe von 8,65 Millionen Euro seien noch nicht bestätigt. Der Bund hat bereits die andere Hälfte der Sanierungskosten in identischer Höhe zugesagt und in den Haushalt aufgenommen.

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