Unterkunft und Verwaltung

Flüchtlingsamt: Berlin besser vorbereitet als 2015

Sollten noch einmal so viele Menschen kommen wie vor zwei Jahren, ist die Stadt besser gewappnet, sagen die Zuständigen.

Zuletzt waren die Flüchtlingszahlen rückläufig

Zuletzt waren die Flüchtlingszahlen rückläufig

Foto: dpa Picture-Alliance / Kay Nietfeld

Das Land Berlin sieht sich heute besser auf die Aufnahme auch größerer Flüchtlingszahlen vorbereitet als beim großen Andrang vor zwei Jahren. Zum einen gebe es mit dem Ankunftszentrum Tempelhof einen zentralen Anlaufpunkt mit hinreichend Übernachtungsmöglichkeiten, sagte die Präsidentin des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF), Claudia Langeheine, am Mittwoch.

Dadurch sei eine geordnete Aufnahme der Menschen sichergestellt. Zum Zweiten seien die Registrierung der Asylbewerber und die Gewährung von Leistungen durch die beiden Standorte Bundesallee und Darwinstraße getrennt. Auch das habe die Lage verbessert.

Beim großen Flüchtlingsandrang 2015/2016 hatte das seinerzeit zuständige Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) mit chaotischen Zuständen und überforderten Mitarbeitern für bundesweite Negativschlagzeilen gesorgt. Als Reaktion war zum 1. August 2016 das LAF gegründet worden, es ist kümmert sich um alle Fragen der Registrierung, Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen.

Zuletzt waren die Flüchtlingszahlen rückläufig. Angesichts der vielen Menschen, die sich etwa von Libyen aus auf den gefährlichen Weg über das Mittelmeer nach Italien machen, kann sich das aber wieder ändern.

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