Berlin

Besetzer der Humboldt-Uni verursachen 31.000-Euro-Schaden

Bei der Solidaritäts-Aktion für den ehemaligen Staatssekretär Andrej Holm wurde Graffiti gesprüht und die Inneneinrichtung beschädigt.

Studenten protestieren für Andrej Holm

Studenten protestieren für Andrej Holm

Foto: dpa Picture-Alliance / Paul Zinken / picture alliance / Paul Zinken/d

Die Besetzer des sozialwissenschaftlichen Institutes der Humboldt-Universität (HU) haben einen Schaden von 31.000 Euro verursacht. Das geht aus einer Antwort der Senatskanzlei auf eine Anfrage des FDP-Abgeordneten Marcel Luthe hervor.

Demnach wurden bei der Aktion im Januar und Februar dieses Jahres diverse Graffiti gesprüht und Fußböden, Türen, Fenstervorhänge und Scheiben beschädigt. Die Reparaturen müssen aus dem laufenden Haushalt der Universität beglichen werden.

„Führt das aktuelle Ermittlungsverfahren zur Identifizierung von Verursacherinnen und Verursachern der Schäden, wird die Universität zivilrechtlich Regressansprüche geltend machen“, heißt es von der Senatskanzlei.

Die Besetzung war eine Solidaritäts-Aktion für den ehemaligen Bau-Staatssekretär und Universitäts-Dozenten Andrej Holm. Dieser zog breite Kritik auf sich nachdem bekannt geworden war, dass er gegenüber der HU falsche Angaben über seine Stasi-Vergangenheit gemacht hatte.

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