Prominente in Berlin

Wesley Snipes lässt sich auf Bertelsmann-Party blicken

Lady Gaga, Radiohead und Wesley Snipes - viele Stars sind derzeit in Berlin. Auch bei der Bertelsmann-Party sind einige dabei.

So eine hohe Dichte an internationalen Prominenten wie in diesen Tagen, gibt es in der deutschen Hauptstadt sonst nur während der Berlinale. Im Waldorf Astoria übernachten derzeit neben Kurzzeitgast Lady Gaga, die Kings of Leon. Zusammen mit Headlinern wie Radiohead, Roísín Murphy und Major Lazer ist die US-Band am Sonntag beim Lollapalooza-Festival im Treptower Park zu Gast. Im gleichen Hotel soll am Wochenende dann auch Justin Bieber mit seiner Crew einchecken, der am kommenden Mittwoch ein Konzert in der Mercedes-Benz Arena gibt.

Zuvor war aber erst einmal US-Schauspieler Wesley Snipes nach Berlin gekommen. Der 54-Jährige war der Stargast bei der Bertelsmann-.Party, die am Donnerstagabend in der Repräsentanz des Unternehmens Unter den Linden gefeiert wurde. Mitgebracht hatte ihn Moderatorin Verona Pooth. Wie beide schon vorab auf Instagram verraten hatten, arbeiten sie derzeit zusammen an einem Unterhaltungsformat. "Wir haben uns in Santa Monica kennengelernt", so Pooth. "Er ist ein echter Hollywoodstar, das ist natürlich sehr spannend."

Kaum jemand interessiert sich für Wesley Snipes

Weniger spannend fanden das hingegen viele der übrigen 800 Gäste aus Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die Unternehmerin Liz Mohn auch in diesem Jahr wieder eingeladen hatte. Darunter Sänger Andreas Bourani, die Moderatoren Thomas Gottschalk und Nazan Eckes, Finanzminister Wolfgang Schäuble, die ehemalige Eiskunstläuferin Katarina Witt und der ehemalige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit. "Ich könnte keinen seiner Filme nennen", so beispielsweise Sängerin Mandy Grace Capristo. "Ich finde ihn ganz gut, aber interessiere mich generell nicht so sehr für Prominente", so Moderatorin Inka Bause. "Ich habe mir über Wesley Snipes ehrlich gesagt noch nie Gedanken gemacht", sagte sogar VIP-Expertin Frauke Ludowig. "Wenn er hier ist, gucke ich ihn mir mal an."

Begeisterter waren da schon Andreas Bourani und Komiker Kaya Yanar, obwohl der zunächst scherzte, er habe Snipes auf den ersten Blick für Eddie Murphy gehalten. "Das ist vielleicht ein Männerding, wegen all seiner Actionrollen", so Bourani. "Die Frauen würden wohl eher durchdrehen, wenn Hugh Grant hier wäre. Aber dafür haben sie ja uns."

Für Wesley Snipes sollte es aber nur ein kurzes Zwischenspiel in Berlin werden. Nach der Party gehe es wieder nach Hause, wo er sich um sich um seine Familie kümmern müsse, so der Vater von fünf Kindern. Die Berliner werden es verschmerzen, schließlich ist nicht minder prominenter Nachschub schon auf dem Weg