Das Sowjetische Ehrenmal an der Straße des 17. Juni wird instandgesetzt. Pünktlich zum 70. Jahrestag des Kriegsendes soll es fertig saniert sein.
Zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs soll das Sowjetische Ehrenmal an der Straße des 17. Juni in Berlin-Mitte in frischem Glanz erstrahlen.
Bis April 2015 sollen die goldenen Inschriften am Hauptmonument sowie die historischen Panzer und Haubitzen fachgerecht saniert werden, teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am Mittwoch mit.
Die Instandsetzung der ersten Gedenkstätte für die im Kampf um Berlin gefallenen Sowjetsoldaten kostet rund 200.000 Euro. Das Ehrenmal wird jährlich von Hunderttausenden Touristen besucht und fotografiert.
Das imposante Mahnmal in der Nähe des Brandenburger Tors war unmittelbar nach Kriegsende von Mai bis November 1945 aus dem Marmor der ehemaligen „Neuen Reichskanzlei“ errichtet worden. Es ist zugleich die letzte Ruhestätte für rund 2000 gefallene sowjetische Soldaten.
Die Bundesrepublik Deutschland verpflichtete sich im Zuge der Wiedervereinigung zum dauerhaften Erhalt der drei sowjetischen Ehrenmale in Berlin.
Die historischen „T 34-Panzer“ am Haupteingang waren die ersten, die 1945 beim Vormarsch der Roten Armee Berlin erreichten. Sie werden von einer Fachfirma für Wehrtechnik instandgesetzt und neu lackiert. Zudem sollen die Schriftzeichen auf acht Pfeilern frisch vergoldet werden. Zuvor würden die Schriftfeldflächen sorgfältig gereinigt, hieß es.
dpa/mim