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Skulptur der Bethlehemskirche bleibt nach Protesten

Der Stahlnachbau der Bethlehemskirche auf dem Bethlehemkirchplatz an der Mauerstraße bleibt erhalten. Nach Protesten einigten sich Bezirk und Senat darauf, das Kunstwerks nicht abzureißen.

Foto: Sergej Glanze / Glanze

Nach Protesten von Vertretern der Kirche und elf Berliner Geschichtsvereinen bleibt der Stahlnachbau der Bethlehemskirche auf dem Bethlehemkirchplatz an der Mauerstraße erhalten. Bezirk und Senat haben sich darauf verständigt, die als temporäres Kunstwerk gedachte Nachbildung nicht abzureißen.

"Wir werden jetzt beim Tiefbauamt einen Antrag stellen, um die Stahlkonstruktion dauerhaft im Boden zu verankern", sagt Bernd Krebs, Pfarrer der Bethlehemsgemeinde. Die Senatskulturverwaltung habe einen Zuschuss von 20.000 Euro für die Sicherung des Kunstwerks in Aussicht gestellt.

Der Pfarrer wird sich auch um die Übernahme des Kunstwerks als Dauerleihgabe sowie um Sponsoren für die Unterhaltung kümmern. Der spanische Künstler Juan Garaizabal hatte die 1737 für die böhmischen Flüchtlinge erbaute und 1963 abgerissene Bethlehemskirche maßstabgetreu nachgebaut. Im Juni 2012 wurde die Kirchenskulptur eingeweiht. Sie sollte ein Jahr stehen bleiben.

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