Mitte

Anwohner wollen bei der Turmstraße mehr mitreden

Foto: Marion Hunger

Seit eineinhalb Jahren gehört die Turmstraße zu den sieben Sanierungsgebieten, die in den kommenden 15 Jahren mit insgesamt 200 Millionen Euro vom Senat gefördert werden. Bei einer ersten Bilanz, die im Rahmen einer Podiumsdiskussion gezogen wurde, beklagten die Anwohner ein zu geringes Mitsprachrecht bei der Entwicklung ihres Kiezes. So seien sie zum Beispiel bei der Umgestaltung des Ottoparks und des Kleinen Tiergartens vor „vollendete Tatsachen“ gestellt worden, kritisierte eine Bürgerinitiative. Bezirksbürgermeister Christian Hanke (SPD) widersprach, dass das Amt große Fortschritte bei der Zusammenarbeit mit Bürgern gemacht habe. Es handle sich aber um eine Bürgerbeteiligung und nicht um Bürgerbestimmung.