Umzug

Zweite Marzahn Pride feiert buntes Miteinander

Marzahner Pride-Parade: Im Juli 2020 lud die russischsprachige LGBT-Community zur ersten Pride-Parade ein.

Marzahner Pride-Parade: Im Juli 2020 lud die russischsprachige LGBT-Community zur ersten Pride-Parade ein.

Foto: Maurizio Gambarini / FUNKE Foto Services

Am 17. Juli zieht die zweite Marzahn Pride vom Helene-Weigel-Platz bis zum Freizeitforum.

Unter dem Motto „Marzahn – das bunte Miteinander!“ findet diesen Samstag die zweite Marzahn Pride statt. Am 17. Juli führt die gemeinnützige und von russischsprachigen Aktivisten geführte LGBTQ*-Organisation Quarteera, in Zusammenarbeit mit dem Verein LesLeFam, zum zweiten Mal eine Pride Parade in Marzahn durch.

Der Umzug startet um 12 Uhr am Helene-Weigel-Platz – S-Bahnhof Springfuhl - und endet gegen 14 Uhr am Freizeitforum.

Die Eröffnungsrede wird von der Bürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf Dagmar Pohle gehalten, die gleichzeitig die Schirmherrschaft über die Marzahn-Pride übernommen hat.

Motto „Marzahn – das bunte Miteinander“ will Gemeinsamkeiten vermitteln

Weitere Reden wird es unter anderem vom Bündnis für Toleranz und Demokratie, dem Bundesverband russischsprachige Eltern und der Akademie Waldschlösschen geben.

Mit dem Motto „Marzahn – das bunte Miteinander“ will Quarteera vermitteln, dass alle – Bezirksbewohner und Berliner, obgleich Migranten, LSBTIQ oder nicht – vieles Gemeinsames haben. „Wir lachen gleich, wir weinen gleich. Letztendlich ist Sexualität oder Identität nur eines der Aspekte, die im Leben eine große Rolle spielen, aber es ist keines der Aspekte, welches alles andere überschattet“, so die Organisatoren.

Quarteera ist eine gemeinnützige Organisation russischsprachiger LGBT -Personen und LGBT*-allies in Deutschland. Seit über einem Jahrzehnt konzentriert sich Quarteera auf LGBT*-Rechte und ist im Aktivismus und in der Aufklärung tätig. Mit der Unterstützung durch das Auswärtige Amt und der Bundeszentrale für politische Bildung organisiert Quarteera zahlreiche Projekte und kooperiert mit mehreren deutschen NGOs.

Ausführlichere Informationen über die Marzahner Pride stehen auf der Internetseite.