Verkehr

IGA-Seilbahn: Senat redet mit BVG über neue Ticketlösungen

Die Seilbahn in den Gärten der Welt in Marzahn könnte bald vom Land betrieben werden. Verhandlungen von Senat und BVG über neue Kombitickets.

Besucher fahren in Berlin mit der IGA-Seilbahn.

Besucher fahren in Berlin mit der IGA-Seilbahn.

Foto: dpa

Berlin. Die Seilbahn in den Gärten der Welt in Berlin-Marzahn könnte in Zukunft vom Land betrieben und dann zumindest schrittweise in das System des Öffentlichen Nahverkehrs integriert werden. Derzeit verhandelt die landeseigene Grün Berlin GmbH, die mehrere große Parkanlagen in der Stadt managt, mit dem Seilbahnbauer Leitner über das künftige Betreibermodell. Zudem sollen Anfang 2020 Gespräche mit der BVG über neue "Kombiticket-Lösungen" beginnen. Das geht aus einer Zuarbeit der Verkehrsverwaltung für die laufenden Beratungen zum Doppelhaushalt 2020/2021 hervor.

Die Marzahner Seilbahn war 2017 von der Leitner AG aus Südtirol als Attraktion für die Internationale Gartenausstellung (IGA) gebaut worden. Seit dem Ende der Schau betreibt das Unternehmen die Seilbahn im Auftrag der Berlin Grün GmbH. Der Vertrag läuft bis 2020.

Der Berliner Senat will den Weiterbetrieb der Seilbahn in den Gärten der Welt in Marzahn dauerhaft sichern. Verkehrsträger, die als ÖPNV anerkannt werden, müssen bestimmte Kriterien erfüllen. So muss klar sein, dass sie zur besseren verkehrlichen Erschließung von Quartieren beitragen und sinnvoll in ein bestehendes ÖPNV-Netz integriert werden können.

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