Verkehr

Überdachte Treppe aber kein Aufzug am Bahnhof Mahlsdorf

Ursprünglich sollte am Regionalbahnsteig längst alles fertig sein, doch es kommt zu weiteren Verzögerungen.

Der Bahnhof Mahlsdorf ist noch eine Baustelle

Der Bahnhof Mahlsdorf ist noch eine Baustelle

Kein Verkehrsprojekt in Berlin ohne Verzögerungen, auch der Bahnhof Mahlsdorf macht da keine Ausnahme. Ursprünglich sollte der Regionalbahnsteig bereits zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember fertig sein. Doch tatsächlich geht es am einzigen Bahnhof im östlichsten Ortsteil Marzahn-Hellersdorfs nur in Etappen voran.

Bislang ist der Bahngleis nur über einen provisorischen Zugang an der Treskowstraße erreichbar. Ab kommenden Sonnabend soll laut S-Bahn immerhin die Treppe Richtung Hönower Straße nutzbar sein, dann auch überdacht und nicht wie zeitweise nur über eine Bautreppe.

Unklar, ob es eine öffentliche Toilette gibt

Verzögerungen gibt es aber weiterhin beim Aufzug. Er geht Stand heute erst Ende Februar in Betrieb. „Damit der Bahnsteig auch in der Zwischenzeit weiter barrierefrei zu erreichen ist, wird der Zugang über die Treskowstraße bis zur Inbetriebnahme geöffnet bleiben“, sagt ein Bahnsprecher. Grund für die Verzögerung seien Lieferengpässe. Hinsichtlich der versprochenen Toilette befinde man sich in „weiterer Abstimmung“.

Seit einem Jahr halten am Bahnhof die Züge der Regioalbahn-Linie RB 26 (Lichtenberg–Kostrzyn). Der Bau des neuen Bahnsteigs, dessen Spatenstich im Mai 2017 erfolgte, kostete rund 3,5 Millionen Euro. Zu den rund 14.000 S-Bahn-Fahrgästen kommen seither noch mal etwa 1400 Fahrgäste am Tag hinzu.

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