Lichtenberg

Inklusionspreis geht an Berliner Engel für Bedürftige

Jan-Henrik Hnida
Der siebente Lichtenberger Inklusionspreis geht in diesem Jahr an den Verein Berliner Engel für Bedürftige.

Der siebente Lichtenberger Inklusionspreis geht in diesem Jahr an den Verein Berliner Engel für Bedürftige.

Foto: Bezirksamt Lichtenberg

Der Verein beschäftigt auch Ehrenamtliche mit Behinderungen - dafür gab es die Auszeichnung vom Bezirk Lichtenberg.

Berlin. Der siebente Lichtenberger Inklusionspreis geht in diesem Jahr an den Verein Berliner Engel für Bedürftige. Die Preisvergabe stand unter dem Motto „Inklusion im Ehrenamt“. Der Verein erhält eine Trophäe, eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro.

Die Berliner Engel für Bedürftige unterhalten drei Läden in Berlin, einer liegt in der Frankfurter Allee 268. Dort gibt der Verein Lebensmittel und Kleidung an hilfebedürftige Menschen, beispielsweise Arbeitslosengeld-II-Empfangende, aus. Alle Läden haben auch während der Coronapandemie geöffnet.

Berliner Engel beschäftigen Ehrenamtliche mit Behinderungen

Der Verein leiste auch „einen unverzichtbaren Beitrag für das Gemeinwohl“, sagt Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Linke). Den Lichtenberger Inklusionspreis gibt es aber dafür, weil auch Ehrenamtliche mit Behinderungen beschäftigt werden und ihnen dabei geholfen werde, sich gemeinnützig zu engagieren.

Viele Menschen mit Behinderung wünschen sich die Möglichkeit, sich einzubringen und für wohltätige Zwecke einzusetzen, so Grunst weiter. Gerne hätte er den Inklusionspreis persönlich an die Berliner Engel für Bedürftige übergeben. Pandemiebedingt müssen die Feierlichkeiten leider verschoben werden.

Eine Nominierungsurkunde beim diesjährigen Lichtenberger Inklusionspreis haben zudem die Kirchengemeinde Wartenberg und das Musikprojekt „Werkstatt Utopia“ des Vereins KulturLeben Berlin erhalten. Die ursprünglich für den 3. Dezember vorgesehene Preisverleihung findet coronabedingt voraussichtlich am 6. Mai 2022 im Kulturhaus Karlshorst statt.