Gesundheit

Ring-Center: Warteschlange an neuer Impfstelle

Zahlreiche Menschen stehen in einer Schlange am Ringcenter, um sich in der neuen Impfstelle des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

Zahlreiche Menschen stehen in einer Schlange am Ringcenter, um sich in der neuen Impfstelle des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

Foto: Paul Zinken/dpa

In der neuen Impfstelle im dritten Stock des Einkaufszentrums sind den Angaben zufolge bis zu 1000 Impfungen am Tag möglich.

Berlin. An der neuen Corona-Impfstelle im Einkaufszentrum Ring-Center an der Frankfurter Allee hat es am Freitagmorgen die ersten Impfungen gegeben. Die Nachfrage sei gut, sagte ein Sprecher der Senatsverwaltung für Gesundheit. Zum Teil habe es dort am Vormittag eine längere Warteschlange gegeben. Bis Freitagmittag hatten rund 140 Berlinerinnen und Berliner eine Impfung bekommen.

In der neuen Impfstelle im dritten Stock des Einkaufszentrums sind den Angaben zufolge bis zu 1000 Impfungen am Tag möglich. Sie ersetzt eine frühere, deutliche kleinere Stelle, in der es rund 400 tägliche Impfungen gegeben hatte.

Corona: In Berlin sind weitere Impfstellen geplant

Weitere Impfstellen sind geplant. Sie sind nötig geworden, weil die Nachfrage nach einer Immunisierung deutlich gestiegen ist. Als Gründe dafür gelten die deutliche Zunahme der Infektionszahlen und die verschärften Regeln, die in Berlin von Samstag an für Ungeimpfte gelten. Die bisherigen Impfkapazitäten reichen nach Einschätzung von Gesundheitsstaatssekretär Martin Matz (SPD) schlicht nicht mehr aus.

Schon am Montag soll eine weitere Impfstelle im Freizeitforum Marzahn mit einer Kapazität von 600 täglichen Impfungen an den Start gehen. Am Freitag öffnet dann eine Impfstelle an der Trabrennbahn in Berlin-Karlshorst, in der bis zu 1000 Impfungen am Tag möglich sind. Von den ehemals sechs Impfzentren sind nur noch zwei geöffnet.

( dpa )