Kulturhaus Karlshorst

Finnische Künstlerinnen legen Fokus auf Familienstrukturen

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Jan-Henrik Hnida
Außenfassade des Kulturhauses Karlshorst mit Wandbildern des Künstlers Christian Awe (Mai).

Außenfassade des Kulturhauses Karlshorst mit Wandbildern des Künstlers Christian Awe (Mai).

Foto: Bezirksamt Lichtenberg

Ausstellung „Family Affairs“ wird von November bis Januar im Kulturhaus Karlshorst gezeigt. Auch Lesung über psychische Störungen bei Kindern.

Zur Vernissage der Ausstellung „Family Affairs“ der finnischen Künstlerinnen Laura Kärki und Niina Lehtonen Braun, lädt das Kulturhaus Karlshorst in der Galerie am 5. November von 19 bis 21 Uhr ein. Danach ist die Ausstellung bis zum 9. Januar 2022 zu sehen.

In ihren Arbeiten thematisieren die Künstlerinnen allgemeingültige und gesellschaftsrelevante Fragen anhand der Beschäftigung mit familiären Beziehungen. In ihren Skulpturen und Gemälden, raumgreifenden Installationen und kleinformatigen Zeichnungen setzen sie sich mit eigenen und fremden Familienstrukturen und deren Hintergründen auseinander. Sie untersuchen die vermeintliche Unvereinbarkeit des Mutter- und Künstlerinnen-Daseins, die sich als Vorurteil seit Jahrzehnten in der Gesellschaft hält.

Gespräch: Einblick in Werkinhalte und Rolle der Frau als Künstlerin

Begleitend zur Ausstellung findet am 20. November, um 15 Uhr, ein Künstlerinnengespräch statt. Die Kunsthistorikerin Julia Rosenbaum spricht mit den Künstlerinnen Laura Kärki und Niina Lehtonen Braun. Sie geben Einblick in die spezifischen Aspekte und Werkinhalte der gezeigten Kunstwerke und diskutieren über die Rolle der Frau als Künstlerin innerhalb von familiären Beziehungen.

Die Lesung des Kinderfachbuchs „Mein Tabulu“ zu den Themen Angst und Angststörungen findet im Saal des Kulturhauses am 12. Dezember, um 11 Uhr statt. Die Autoren, die in Finnland geborene Wahl-Dresdnerin Paula Kuitunen und der Diplom-Psychologe Sören Kuitunen-Paul, setzen sich für einen vorurteilsfreien Umgang mit psychischen Störungen ein und geben Ratschläge für Eltern.

Die Ausstellung ist in Kooperation mit dem Finnland Institut entstanden

Die Ausstellung und das Begleitprogramm sind in Kooperation mit dem Finnland Institut in Deutschland entstanden. Kuratorin ist Dr. Sylvia Metz. Die Vernissage und der Artist Talk finden unter der 2G-Regelung statt.

Die Galerie ist Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.