Lichtenberg

Howoge: Baustart für 169 Wohnungen an Rummelsburger Bucht

| Lesedauer: 2 Minuten
Jan-Henrik Hnida
Zwischen Ostkreuz und der Halbinsel Stralau errichtet die Howoge in direkter Wasserlage ein achtgeschossiges Wohngebäude. (Simulation)

Zwischen Ostkreuz und der Halbinsel Stralau errichtet die Howoge in direkter Wasserlage ein achtgeschossiges Wohngebäude. (Simulation)

Foto: Howoge

Zwischen Ostkreuz und der Halbinsel Stralau beginnen die Bauarbeiten für 169 bezahlbare Wohnungen der Howoge.

Berlin. Nach langem Planungsvorlauf beginnen die Bauarbeiten für den Bau von 169 bezahlbaren Wohnungen zwischen dem Verkehrsknotenpunkt Ostkreuz und der Halbinsel Stralau. Die landeseigene Howoge Wohnungsbaugesellschaft mbH errichtet hier in direkter Wasserlage ein achtgeschossiges Wohngebäude mit bis zu fünf Gewerbeflächen im Erdgeschoss sowie einer Kita für 48 Kinder.

85 der 169 Wohnungen werden gemäß der Kooperationsvereinbarung mit dem Land Berlin als Sozialwohnungen zu Einstiegsmieten ab 6,50 Euro pro Quadratmeter vermietet. „Insbesondere in dieser Lage werden bezahlbarer Wohnraum und soziale Infrastruktur dringend benötigt“, sagt Howoge-Geschäftsführer Ulrich Schiller.

Im Zuge der Entwicklung des nordwestlichen Ufers wird eine neue Wegeführung entstehen, der Neubau erhält dann die Adresse „An der Mole 3-9“ (ungerade). Die Fertigstellung des Gebäudes ist für September 2023 geplant.

Wasserblick für alle Mieterinnen und Mieter

Das kammartige Gebäude richtet sich direkt zur Rummelsburger Bucht aus. Damit schirmt sich der Bau zur Ringbahn hin ab und ermöglicht gleichzeitig, dass alle Wohnungen über einen Wasserblick verfügen. Die Gebäudearchitektur erzeugt U-förmige Höfe, die als grüne Erholungsflächen mit Sitz- und Spielplätzen gestaltet und über einen neuen, geschlängelten Pfad zugänglich sind.

Insgesamt entstehen 89 Ein- und Zweiraumwohnungen, 79 Drei- bis Fünfraumwohnungen sowie eine Acht-Zimmerwohnung, die als innovative Wohnform gemeinschaftliches Wohnen ermöglichen wird. Knapp 60 Prozent aller Wohnungen sind barrierefrei geplant, fast alle Wohnungen sind barrierefrei erreichbar.

Nachhaltiges Quartier durch Solarstrom vom eigenen Dach

Um einen möglichst geringen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen, wird auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage entstehen, die die Mieterinnen und Mieter mit günstigem, CO2-freiem Strom vom eigenen Dach vorsorgen soll.

Derzeit prüft die Howoge, inwieweit die Klimabilanz noch weiter verbessert werden kann. „Die Planungen für das Wohnquartier begannen bereits im Jahr 2017. Aufgrund dieses langen Vorlaufs ist der Bau noch nach der damals geltenden Energieeinsparverordnung vorgesehen“, erläutert Ulrich Schiller. Das Ziel sei es, bis 2045 Klimaneutralität im Gesamtbestand zu erreichen, sodass derzeit versucht werde, die Planungen entsprechend anzupassen, um das Gebäude in einem besseren Energiestandard zu errichten.

Interessenten haben die Möglichkeit, sich auf der Internetseite der Howoge zu registrieren, um sich über den Vermietungsstart an der Rummelsburger Bucht zu informieren.