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Titel „Fairtrade Town Lichtenberg“: Gastronomen gesucht

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Faire Beutel: Lichtenberg will „Fairtrade Town“ werden. Aktuell werden Gastronomen mit fairen Produkten gesucht.

Faire Beutel: Lichtenberg will „Fairtrade Town“ werden. Aktuell werden Gastronomen mit fairen Produkten gesucht.

Foto: Fairtrade Town

Lichtenberg will „Fairtrade Town“ werden. Aktuell werden Gastronomen mit fairen Produkten gesucht - und eine Gemeinde.

Der Bezirk Lichtenberg bewirbt sich um den Titel „Fairtrade Town“. Zu den Kriterien, die dafür zu erfüllen sind, gehört auch die Einbindung der Zivilgesellschaft und der Unternehmen im Bezirk. Aktuell sucht das Bezirksamt deshalb Lichtenberger Gewerbetreibende, insbesondere aus dem Gastronomiebereich, die fair gehandelte Produkte im Sortiment haben. Diese können sich an der Aktion beteiligen.

Für den Titel Fairtrade Town muss eine bestimmte Anzahl an Einzelhandelsgeschäften, Blumenläden, Cafés und Restaurants mindestens zwei Produkte aus fairem Handel im Angebot haben. Die Kampagne Fairtrade Towns berechnet die genauen Anforderungen auf der Grundlage der Einwohner- und Einwohnerinnenzahl: Danach müssen in Lichtenberg 40 Geschäfte und 20 Gastronomiebetriebe sowie zwei Schulen, zwei Kirchen und zwei Vereine nachweislich fair gehandelte und mit dem Fairtrade-Siegel versehene Erzeugnisse anbieten beziehungsweise an der Kampagne mitwirken.

Unterstützung: Zwei Produkte aus fairem Handel im Sortiment oder Ausschank

Derzeit fehlen insbesondere Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bereich Gastronomie. Für die Unterstützung der Kampagne sind zwei Produkte aus fairem Handel im Sortiment oder Ausschank ausreichend. Häufig ist es Kaffee, Kakao oder Tee. Interessierte Inhaberinnen und Inhaber füllen ein Formular aus, das auf der Kampagnenseite www.fairtrade-towns.de erhältlich ist und senden es per E-Mail an die Koordinatorin für die Entwicklungspolitik im Bezirk: Anja.Schelchen@lichtenberg.berlin.de.

Öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Vereine, Kirchen- und Glaubensgemeinden können sich beteiligen, indem sie Informations- und Bildungsaktivitäten zum fairen Handel umsetzen und bei Veranstaltungen ebenfalls die entsprechenden Produkte anbieten. Aktuell wird in Lichtenberg noch eine Glaubensgemeinde gesucht, die die Kampagne unterstützt.

Bezirksamt Lichtenberg will nun bei seinen Sitzungen fair gehandelte Produkte anbieten

„Lichtenberg hat sich vor gut einem Jahr auf den Weg gemacht, den fairen Handel im Bezirk fest zu verankern und den Titel Fairtrade Town zu erlangen“, sagt Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke). Damit steigere der Bezirk seinen Beitrag zu einem nachhaltigen und sozialen Miteinander. Das Bezirksamt Lichtenberg will mit gutem Beispiel voran gehen, indem es in einem ersten Schritt bei seinen Sitzungen fair gehandelte Produkte anbietet.

Ausführliche Informationen stehen auf der Internetseite der Fairtrade-Kampagne.