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Begegnungsorte für russisch- und arabischsprachige Menschen

Bei Kaffee und Tee sind beliebte Getränke bei Treffen aller Art. (Symbolbild)

Bei Kaffee und Tee sind beliebte Getränke bei Treffen aller Art. (Symbolbild)

Foto: WAZ FotoPool

Einen Träger für neue Begegnungsorte für russisch- und arabischsprachige Menschen sucht das Bezirksamt Lichtenberg.

Einen Träger für neue Kultur- und Begegnungsorte für russisch- und für arabischsprachige Menschen mit Migrationsgeschichte sucht das Bezirksamt Lichtenberg. Die Begegnungsorte sollen zur interkulturellen Öffnung Lichtenbergs beitragen. Interessierte Träger können sich ab sofort bis Dienstag, den 31. August, bewerben.

Die russisch- und die arabischsprachige Community seien ein wichtiger Teil von Lichtenberg, sagt Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Linke). Mit den beiden Kultur- und Begegnungsorten soll ein langfristiges Angebot für beide Communitys geschaffen werden. „Wir suchen dafür einen kompetenten Projektträger, der über ausgewiesene Erfahrungen im Bereich der Arbeit mit russischsprachigen Menschen mit Migrationsgeschichte verfügt“, so Grunst.

Lichtenberg gehöre zu den Bezirken, die durch eine zunehmende Vielfalt der Bevölkerung geprägt seien. Deswegen werden der Kultur- und Begegnungsort Kulturveranstaltungen, Beratung und Vermittlung anbieten. Der Bezirk legt dabei besonderen Wert auf aktives Community-Building, Kulturförderung und die Schaffung von Möglichkeiten zur Begegnung von Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte in Lichtenberg. Ab 2022 sollen die Projekte umgesetzt werden.

Die formale Ausschreibung ist im Internet auf der Lichtenberger Seite zu finden.