Lichtenberg

Baustelle: Roedeliusplatz halbes Jahr gesperrt

Jan-Henrik Hnida
Seit Ende April ist der Bereich um die Glaubenskirche am Roedeliusplatz in Lichtenberg eine große Baustelle.

Seit Ende April ist der Bereich um die Glaubenskirche am Roedeliusplatz in Lichtenberg eine große Baustelle.

Foto: Jan-Henrik Hnida

Der Roedeliusplatz ist wegen Verlegung neuer Wasserleitungen dicht. Später werden Gehwege und Fahrbahn erneuert.

Seit Ende April ist der Bereich um die Glaubenskirche am Roedeliusplatz in Lichtenberg eine Baustelle. Berliner Wasserbetriebe (BWB) und Bezirk bauen dort gemeinsam. Unter anderem werden die Gehwege verbreitert und die Fahrbahn erneuert. Die Wasserbetriebe bauen Abwasser- und Regenwasserkanäle neu, außerdem werden Trinkwasserleitungen erneuert und Gullys eingebaut.

Die Vollsperrung im Bereich Roedeliusplatz, Magdalenenstraße, Glaschkestraße und Normannenstraße ist für den ersten Bauabschnitt bis November geplant.

Das gesamte Gebiet um den Roedeliusplatz wird mit Mitteln des „Fördergebiet Frankfurter Allee Nord“ (FAN) umgestaltet. Derzeit sind die Berliner Wasserbetriebe als Vorläufer zu den Verkehrswegearbeiten des Straßen- und Grünflächenamtes tätig, informiert das Lichtenberger Bezirksamt. Vor der Umgestaltung der Flächen, vor allem nördlich der Kirche, sanieren die BWB zurzeit Wasserleitungen und Kanäle.

Die Fahrbahn am Roedeliusplatz wird kleiner - Bäume und Bänke für Promenade

Im Anschluss wird die Fahrbahnbreite wegen der neu gestalteten Promenade verkleinert. Dort sollen dann Bäume gepflanzt und Bänke aufgestellt werden. Eine neue Beleuchtungsanlage wird rings um die Kirche errichtet. Außerdem werden die Verbindungen der Gehwege und die Querungsmöglichkeiten für Fußgänger über die Fahrbahn verbessert.

Das Großpflaster wird im Fahrbahnbereich ausgebaut und durch eine Asphaltfahrbahn ersetzt. Die neuen Parkmöglichkeiten werden wieder in Großpflaster hergestellt, zusätzlich werden auch Fahrradabstellanlagen geschaffen.

Die Gesamtkosten für den Umbau am Roedeliusplatz belaufen sich auf 1,6 Millionen Euro, so das Bezirksamt. Die Arbeiten sind bis zirka Mitte 2023 geplant.